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Josef Horner- Egger, Tafers

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Josef Horner wurde am 20. April 1934 als Sohn von Alfons und Therese Horner-Bertschy geboren, als Jüngster von acht Geschwistern. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, da dieser verstarb, als er neun Monate alt war. Ein Elternteil, der ihm sein Leben lang fehlte, auch wenn Mutter und Hofangestellte alles gaben, um die Elternrolle zu kompensieren. Er hat seine Kindheit und Jugend auf dem grossen Bauernhof verbracht, was ihm die Landwirtschaft näherbrachte. Er absolvierte die Landwirtschaftsschule in Grange­neuve, gefolgt von der Rekrutenschule. 1957 lernte er Klara Egger kennen, die er am 2. Februar 1959 heiratete. Mit seinem Bruder Albin haben sie den Hof weitergeführt und vier Kinder aufgezogen: Paul, Anton, Heiner und Madeleine.

Der Acker war nicht immer eben und die Ernte nicht nur reich; Josef und Klara Horner-Egger haben aber immer einen Weg gefunden, Existenz und Hof sicherzustellen. Väterliche Unterstützung erhielt er von Nachbar und Käser Otto Vivian. Durch ihn lernte er auch seinen Vater ein wenig kennen und erhielt Rat, um den Hof aufrechtzuerhalten, bis dieser 1988 an seinen Sohn Anton überging, der ihn bis 2003 weiterführte. Mit Klara verbrachte er die weiteren Jahre im Stöckli, das zum Hof gehörte, bis sie im August 2016 aus gesundheitlichen Gründen ins Pflegeheim Maggenberg zogen.

Josef Horner-Egger holte seine Energie aus der Natur, bei den Tieren und auf den Hürlinen, wo er im Sommer das Jungvieh unterbrachte. Dort verbrachte er strenge, aber auch entspannte Momente mit seinem Schwager Alfons, der ihm eine Vertrauensperson war, auf die er zählen konnte. Den Kontakt zu den Kollegen aus Grange­neuve pflegte er bis zuletzt. Er war ein gefühlvoller und humorvoller Mensch, eine herzliche Persönlichkeit und sehr zugänglich. Er war kein Mann der grossen Worte. Wer ihn kannte, verstand seine Gedanken durch seinen Blick, ein Augenzwinkern – oder auch einen Spruch und ein Lächeln, was er auch während seiner Leidensphase pflegte. Am Donnerstag, 20. Oktober 2016, ist er nach dem Mittagessen nach einem kurzen Unwohlsein für immer eingeschlafen.

Eing.

 

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