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Josi und Co. starten in die NHL-Saison

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In der Nacht auf Mittwoch beginnt die neue NHL-Saison. Eine Übersicht der Schweizer Spieler.

Die Etablierten

Roman Josi (Nashville Predators): Der mit einem bis 2028 dauernden Vertrag ausgestattete Josi nimmt seine fünfte Saison als Captain von Nashville in Angriff. Der 31-jährige Berner, im Februar erstmals Vater geworden, ist bei den Verteidigern die unbestrittene Nummer 1 im Team, umso mehr, als Ryan Ellis zu den Philadelphia Flyers getradet wurde. Josi beendete die letzten beiden NHL-Qualifikationen als bester Skorer der Predators. Dennoch war er mit seinen Leistungen in der vergangenen Saison nicht zufrieden, «da ich insgesamt zu unbeständig war und nicht mein vollständiges Potenzial ausgeschöpft habe». Nashville will mit einer jüngeren und schnelleren Mannschaft erstmals seit 2018 wieder über die erste Playoff-Runde hinauskommen.

Nico Hischier (New Jersey Devils): Auch Hischier besitzt einen langfristigen Vertrag (bis 2027) und führt das Team als Captain an. Dieses Amt übte der Nummer-1-Draft von 2017 schon in der letzten Spielzeit aus, allerdings bestritt er in dieser wegen Verletzungen und einer Corona-Erkrankung nur 21 Partien. So lange auszufallen war für den 22-jährigen Center eine «völlig ungewohnte Situation». Nun ist er fit und auf dem Weg zurück zur alten Offensivstärke. Die Devils stellen eine der jüngsten Equipen der Liga, haben sich aber in der Verteidigung mit Dougie Hamilton und Ryan Graves gut verstärkt. Insofern sollten sie diesmal deutlich besser mithalten können als in den vergangenen drei Saisons, in denen sie die Playoffs jeweils deutlich verpassten.

Kevin Fiala (Minnesota Wild): Fiala ist seit dem Trade im Februar 2019 von den Nashville Predators zu Minnesota in der Offensive eine absolute Teamstütze der Wild. In seither 144 Spielen gelangen ihm 50 Tore und 57 Assists. In der Qualifikation 2019/20 war er der beste Skorer der Mannschaft, in der darauffolgenden der zweitbeste. Trainer Dean Evason ist voll des Lobes für Fiala: «Ich habe vermutlich nie einen Spieler mit mehr Torhunger trainiert.» Dennoch wurde der 25-jährige Ostschweizer im Gegensatz zu Joel Eriksson Ek (bis 2029) und Kirill Kaprissow (bis 2026) mit keinem langen Vertrag ausgestattet. Fiala unterschrieb bloss für eine weitere Saison mit einem Lohn von 5,1 Millionen Dollar, was mit weiteren guten Leistungen ein Vorteil sein kann. Jedenfalls hat er sich zum Ziel gesetzt, ein Spieler zu sein, auf den man sich in jeder Situation verlassen kann.

Nino Niederreiter.
Keystone

Nino Niederreiter (Carolina Hurricanes): Auch Niederreiter spielt um einen neuen Vertrag, läuft doch jener über fünf Jahre, dotiert mit 26,25 Millionen Dollar, im kommenden Sommer aus. Dies empfindet er jedoch nicht als zusätzlichen Druck. Der 29-jährige Churer zog nach der mässigen Saison 2019/20 (12 Tore und 19 Assists in 74 Partien) die richtigen Schlüsse und erzielte in der vergangenen Saison in 63 Begegnungen 21 Treffer. Von daher ist sein Selbstvertrauen grösser als auch schon. In der Vorbereitung arbeitete er daran, noch beweglicher und agiler zu werden. Die Hurricanes zählen auf neun neue Spieler.

Timo Meier (San Jose Sharks): Meier blieb in der vergangenen Qualifikation wie die ganze Mannschaft unter seinen Möglichkeiten. Die Sharks verpassten zum zweiten Mal in Folge die Playoffs, die sie zuvor 14 von 15 Mal erreicht hatten. Ein grosses Problem der Kalifornier war die Defensive, sie kassierten 3,55 Tore pro Partie – nur die Philadelphia Flyers liessen mehr Gegentreffer zu. So fordert Meier einen besseren Teamgeist. Was das Spiel ohne Scheibe betrifft, sieht der 25-jährige Ostschweizer auch bei sich selber noch Steigerungspotenzial. Schliesslich will er noch mehr Verantwortung bekommen.

Die Saison der Bestätigung

Pius Suter (Detroit Red Wings): Suter blickt auf eine sehr solide erste Saison in der NHL zurück. Mit 27 Punkten (14 Tore) in 55 Einsätzen war der 24-jährige Zürcher in der Skorerwertung der sechstbeste Rookie der Liga. Dennoch erhielt er von den Chicago Blackhawks kein qualifiziertes Angebot, weshalb er zum Free Agent wurde. Die Detroit Red Wings, gegen die er am 24. Januar drei Tore erzielt hatte, honorierten die guten Leistungen mit einem über 6,5 Millionen Dollar dotierten Zweijahresvertrag. Trainer Jeff Blashill attestiert Suter ein kluges Verhalten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Der Schweizer dürfte als Center in der zweiten Linie beginnen, eine Rolle, die er als «sehr interessant» bezeichnet. Detroit erreichte zuletzt 2016 die Playoffs.

Pius Suter.
Keystone

Philipp Kuraschew (Chicago Blackhawks): Kuraschew bestritt wie Suter bei Chicago seine erste Saison in der besten Liga der Welt, er befindet sich im letzten Jahr seines Entry-Level-Kontraktes. Der 21-Jährige machte mit je acht Toren und Assists ebenfalls Werbung in eigener Sache und ist bei den Blackhawks ein Kandidat für die zweite Sturmreihe. Für Kuraschew gilt es, die Leistungen konstanter abzurufen.

Neue Chance

Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils): Siegenthaler spielte in der vergangenen Saison bei Washington nur eine kleine Nebenrolle (sieben Einsätze), dennoch liessen ihn die Capitals erst im April ziehen. New Jersey nahm den 24-Jährigen mit Handkuss und gab ihm einen neuen Vertrag bis 2023, der ihm 2,25 Millionen Dollar einbringt. Siegenthaler dürfte in der Verteidigung der Devils gesetzt sein.

Mit vollem Einsatz: Dean Kukan (rechts).
Keystone

Dean Kukan (Columbus Blue Jackets): Zwar erhielt Kukan von Columbus 2020 einen mit 3,3 Millionen Dollar dotierten Einwegvertrag über zwei Jahre, dennoch war er in der letzten Spielzeit kein Stammspieler. Ob sich dies ändert, ist zumindest fraglich. Der 28-jährige Verteidiger wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu Einsätzen kommen, sodass er sich für weitere Jahre in der NHL aufdrängen kann.

Sven Bärtschi (Vegas Golden Knights): Bärtschi wurde zwar auf die Waiver-Liste gesetzt und wird die Saison in der AHL beginnen. Dennoch gehört er zur Kategorie «neue Chance». Denn es ist nach der schwierigen Zeit bei den Vancouver Canucks alles andere als selbstverständlich, dass der 29-jährige Stürmer überhaupt einen neuen Vertrag erhielt und auf NHL-Einsätze hoffen kann.

Der Rookie

Grégory Hofmann (Columbus Blue Jackets): Hofmann war in den letzten Jahren unbestritten einer der besten Stürmer in der National League. Nun versucht er sich in der NHL bei den Blue Jackets, die seine Rechte im Februar in einem Trade von den Hurricanes erworben haben. Hofmann erhielt einen Einwegvertrag über ein Jahr, das heisst, dass er auf die Waiver-Liste gesetzt werden müsste, um in die AHL degradiert werden zu können, und er auch beim Farmteam Cleveland Monsters 900’000 Dollar verdienen würde. Die Frage ist, ob ihm genügend Vertrauen entgegengebracht wird, damit er seine Sniper-Qualitäten ausspielen kann. Den finalen Cut vor dem Saisonstart hat er auf jeden Fall überstanden.

Grégory Hofmann (links).
Keystone

Die Degradierten

Goalie Akira Schmid (von den New Jersey Devils) sowie die Verteidiger Tobias Geisser (Washington Capitals), Tim Berni (Columbus Blue Jackets) und Janis Moser (Arizona Coyotes) wurden in die AHL degradiert.

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