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Journalismus verdient Unterstützung

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Die Digitalisierung und das Internet haben die Medienwelt verändert: Die Menschen informieren sich gratis im Internet und über die sozialen Medien, die traditionellen Medienhäuser kämpfen mit Werbeverlusten und lancieren eine Sparrunde nach der anderen, was sich negativ auf die Qualität ihrer Produkte auswirken kann. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg, Lausanne und Zürich haben unter der Leitung der beiden Freiburger Professoren Manuel Puppis und Michael Schenk den Wandel und dessen Folgen untersucht. Den Auftrag gegeben hat die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung TA-Swiss, die gestern in einer Mitteilung über die Resultate der Studie informierte.

Direkte Presseförderung

Die Autoren betonen die Bedeutung von journalistischen Leistungen für das Funktionieren einer Demokratie. Sie schreiben, dass es ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» brauche. So schlagen sie eine direkte Presseförderung vor, die sich an Modellen wie in Schweden, Norwegen oder Dänemark orientiert, wo eine solche Förderung staatsfern und ohne Einfluss auf redaktionelle Inhalte geschehe. Medienhäuser, die bereit seien, in ihre Redaktionen zu investieren, sollen unterstützt werden und sich dafür an Richtlinien auf organisatorischer Ebene halten; beispielsweise was die Anzahl angestellter Journalisten betrifft sowie den Anteil Werbung oder eigenständig produzierter Inhalte.

Die Autoren empfehlen, die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken: Sie sollen die Qualität und den Wert journalistischer Angebote beurteilen können. Auch sollen sich Medien, insbesondere die Neuen Medien, einem Kodex unterstellen, der Transparenz gewährleistet; dies in Bezug auf kommerzielle Interessen, Eigentumsverhältnisse, aber auch Datensammlung und -verwendung.

mir

Die Studie steht kostenlos als eBook zur Verfügung: www.vdf.ethz.ch

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