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Jubiläum des ältesten Triathlons

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Schwarzsee – Die 25. Austragung mit einheimischen Siegern

Autor: Von GUIDO BIELMANN

Swiss Alpine Triathlon heisst der Schwarzsee-Triathlon heute. Die Bezeichnung Alpine führte man ein, weil der Triathlon seit 2005 als sogenannter Off-Road-Triathlon durchgeführt wird, was bedeutet: abseits der Strasse. Die Triathleten fahren nach dem Schwimmen nicht mehr mit dem Rennrad, sondern mit dem Mountainbike durchs Gelände, und danach führt die Laufstrecke nicht mehr auf einen ebenen Wanderweg, es geht im Wald über Wurzeln, Stock und Stein.

Die Chance mit der Jugend?

Mit dieser Formel will man dem voralpinen Schwarzsee-Gebiet eher gerecht werden, man kam aber auch einem neuen Trend im Triathlonsport entgegen – auch wenn ein Teil der Bike-Strecke auf Asphalt stattfindet, ist diese noch anspruchsvoll mit einer ruppigen Steigung, wo die meisten absteigen mussten, und mit der Waldpartie bekundeten manche Hobby-Fahrer Probleme. Allerdings kämpft der Swiss Alpine Triathlon von Schwarzsee ums Überleben. Joseph Brügger dazu: «Wir sind an der Limite, wenn man die Teilnehmerzahl mit der Zahl der 100 Helfer in Relation bringt.» Aber dennoch registrierte man bei 207 Klassierten zehn Prozent mehr als im Vorjahr.Bis 2004 fand der Schwarzsee-Triathlon elfmal unter der Führung von Bruno Mauron und dem Triathlon-Team Freiburg statt. Mauron gab den Schwarzsee-Triathlon mangels Teilnehmer auf und zog in Murten den Seeland-Triathlon auf. Das rief die Brügger-Zwillinge in Schwarzsee wieder aufs Tapet, und so überlebte der Schwarzsee-Triathlon. Jetzt ist man krampfhaft auf der Suche nach Lösungen, wie man mehr Teilnehmer anlocken könnte, um den Anlass finanziell gesund funktionieren zu lassen. Die halb scherzhaft gemeinte Bemerkung von Othmar Brügger gegenüber der Leitung des belgischen Ferienlagers: «Wir warten darauf, dass sie mit ihren 500 Kindern bei uns starten.» Der Ansatz könnte wegweisend sein, denn man könnte gewiss vermehrt die Jugendlichen über die Schulen der Region ansprechen, dies unter dem Titel «Abenteuer-Sport».

Die Sieger – ein Paar

Denn ein Abenteuer ist ein Triathlon in jedem Fall. Sibylle Matter, die am Samstag das Rennen dominierte und im Schwimmen auch sämtliche Männer hinter sich liess, startet auch an den «X-Terra-Triathlons». Diese Triathlons finden jeweils im sehr unwegsamen Gelände statt, und der Aspekt Abenteuer ist dort noch wichtiger. Auf die Frage, wie sie den normalen und den Offroad-Triathlon gewichte, erklärte sie: «Hart ist beides. Wenn man im normalen Triathlon auf der olympischen Distanz im Schwimmen und Laufen nicht gut ist, hat man keine Chance. Im Off-Road ist es ausgeglichen, da hat man eine Chance, wenn man in allen drei Disziplinen durchschnittlich ist.» Sibylle Matter startet an rund zehn Off-Road-Wettkämpfen pro Saison. Matter hat sich übrigens heuer in Rapperswil für die 70,3-km-WM in Florida qualifiziert.Othmar Brügger, der Freund von Sibylle, gewann bei den Männern mit einem Start-Ziel-Sieg, auch wenn er nach Sibylle aus dem Wasser kam: «Sie war im Schwimmen noch immer schneller als ich.» Für Othmar Brügger war es der zehnte Sieg am Schwarzsee-Triathlon, zählt man die Wintertriathlons dazu. Um ein Haar hätte er am Samstag als Einzelathlet auch die Sieger der Dreier-Stafette auf der gleichen Distanz geschlagen: «Auf dem Bike hatte ich keine Orientierung, und im Laufen fehlte mir am Ende die Kraft.» Im Jahr 1988 war Brügger an den Schweizer Meisterschaften in Schwarzsee Vierter: «Damals frustete mich dieses Resultat sehr, heute erinnere ich mich gerne daran.»Im Duathlon gewann Thomas Rickenmann (28) aus Wattwil (SG). Ursprünglich Läufer, macht er seit zehn Jahren Duathlon. Als Junior war er für die WM selektioniert. Im Vorjahr gewann er die nationale Serie im «Bike-Duathlon». Einen Spurt gab es um den 6. Rang zwischen Mario Hänni (St. Ursen) und dem Schwarzsee-Urgestein Beat Nydegger. Hänni gewann knapp, nachdem er Nydegger im Rad hatte ziehen lassen müssen und erst im Laufen am Schluss wieder aufschloss. Nydegger war übrigens am ersten Schwarzsee-Triathlon 1983 schon am Start.

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