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Jublalager: Viel Spass, aber auch viel Arbeit

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Autor: Mireille Rotzetter

«Im Jublalager können sich die Kinder ausleben. Hier sind sie keinem Leistungsdruck ausgesetzt», antwortet die Lagerleiterin Jasmine Aebischer auf die Frage, wieso wohl so viele Kinder gerne ins Jublalager gehen. «Ausserdem erleben sie Dinge, die sie in einem anderen Verein nicht erleben. Sie machen Geländespiele, sitzen am Lagerfeuer und sind vor allem immer draussen in der Natur», fügt Sonja von Niederhäusern, ausgebildete Coachin von Jugend und Sport (J&S), hinzu. Damit ein Jublalager aber erfolgreich und sicher durchgeführt werden kann, muss an einiges gedacht werden.

Fast ein Jahr Planung

«Anfang Herbst gehen wir auf die Suche nach einem Zeltplatz», erklärt Jasmine Aebischer, Lagerleiterin in der Jubla Heitenried. «Im Januar beginnt dann die eigentliche Planung des Lagers, doch davor wird geschaut, ob genügend Leiter vorhanden sind und ob wir Leute für die Küche finden.» Im Januar kommen alle Leiterinnen und Leiter zur Lagervorbereitung zusammen. «Da bestimmen wir das Lagerthema und erstellen ein Grobprogramm», so Jasmine Aebischer. Im Laufe des Frühlings erstellen die Leiter die Feinprogramme, die Anmeldungen für die Kinder werden verteilt, das Material wird bestellt, der Gepäcktransport organisiert und und und. «Es kommen viele Dinge zusammen», betont Aebischer. «Besonders beim Zeltlager ist an viel zu denken» (siehe Kasten).

Ein wichtiger Teil der Vorbereitung sei auch die Zusammenarbeit mit dem J&S-Coach, der kontrolliert, dass die Bedingungen für eine J&S-Anmeldung des Lagers erfüllt werden, und auch sonstige Unterstützung bietet.

Werden die Jublalager bei Jugend und Sport angemeldet, profitieren die Scharen davon. «Die Lager bekommen einerseits Geld von J&S», erklärt Sonja von Niederhäusern, J&S-Coach. «Andererseits kann Leihmaterial bestellt werden, die Kinder werden bei der Rega versichert und Landeskarten stehen zur Verfügung».

Diese Leistungen seien jedoch an gewisse Pflichten gebunden. J&S fordere, dass den Kindern sinnvolle Spiel- und Sporterlebnisse geboten werden. «Pro Tag gibt es jeweils einen zweistündigen Sportblock und eine zweistündige Lageraktivität», so von Niederhäusern. «Sehr wichtig ist auch, dass die Lagerleitung ein Sicherheitskonzept erarbeitet.»

Lagerregeln für Kinder

Als Coach fordere sie, dass Sicherheitskonzepte für das Lager allgemein, für die Geländespiele und die Wanderung erstellt werden. «Zur Sicherheit gehören zudem die Lagerregeln. Es gibt Lagerregeln für die Kinder, aber auch für die Leiter.» Passieren könne natürlich trotzdem immer etwas. «Man kann nicht alles verhindern. Aber wir können die Lagerleitung so vorbereiten, dass bei einem Notfall entsprechend gehandelt werden kann.» In einer Situation, die die Lagerleitung überfordert, gibt es ein Krisentelefon. «Es ist immer ein J&S-Coach erreichbar, der beruhigt und wenn nötig Fachpersonen einschaltet», so Sonja von Niederhäusern.

Um ein Lager unter J&S anzumelden, ist es nötig, dass die Leiter Kurse besuchen. «Wer den Gruppenleiterkurs gemacht hat, kann in einem Lager zwölf Kinder abdecken», sagt von Niederhäusern. Ein Jahr später folge der Schar- und Lagerleiterkurs (SLK), mit dem ein Lager angemeldet werden könne. «Im SLK habe ich sehr viel gelernt und wurde für viele wichtige Aspekte der Lagerleitung sensibilisert», erklärt Jasmine Aebischer.

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