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Jugendbrigade im Einsatz

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Jugendbrigade im Einsatz

Kampf gegen den Drogenmissbrauch

Seit dem 1. Januar 2005 verfügt die Kriminalpolizei über eine Jugendbrigade mit je drei Inspektorinnen und Inspektoren. Sie wird demnächst durch einen Lehrer oder Erzieher verstärkt werden.

Die Jugendbrigade ist eine der Massnahmen im Kampf gegen den Drogenmissbrauch, wie der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Catherine Keller-Studer aus Cressier festhält. Die CVP-Grossrätin musste kürzlich feststellen, dass sich der Drogenhandel neuerdings in unmittelbarer Umgebung der Gymnasien abspielt. Sie forderte deshalb Massnahmen, um die Prävention zu fördern und um nötigenfalls die Kontrollen an heiklen Standorten wie etwa den Aussenbereichen der Schulareale, dem Bahnhof und andern öffentlichen Plätzen zu verschärfen.

Zusammenarbeit mit Schulen

Der Staatsrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass sich die Jugendbrigade hauptsächlich um die Jugendkriminalität kümmert und dabei auch Prävention betreibt. «Sie ist gehalten, mit allen beteiligten Akteuren zusammenzuarbeiten, insbesondere auch mit den Schulen», gibt er zu verstehen.

Weiter ruft der Staatsrat in Erinnerung, dass zwei Polizeibeamte der bürgernahen Polizei im Raum Freiburg spezifisch mit der Überwachung des Kleinhandels mit Betäubungsmitteln sowie ähnlichen Delikten betraut worden seien. «Die Einsätze dieser Polizisten sind in erster Linie repressiver Natur, doch spielen diese Beamten dank ihrer regelmässigen Präsenz in Uniform in der Stadt Freiburg, im Bereich des Bahnhofs und in der Agglomeration auch eine nicht zu unterschätzende präventive Rolle», antwortet der Staatsrat weiter. «Die Polizei richtet im Übrigen ein besonderes Augenmerk auf die Parkanlagen, die von Jugendlichen aufgesucht werden», fügt er bei. Sie unternehme vermehrt Anstrengungen, um zu verhindern, dass bestimmte Orte zu offenen Drogenszenen werden. Des Weitern würden bestimmte Gaststätten regelmässig kontrolliert und – wie bereits in mehreren Fällen geschehen – nötigenfalls geschlossen.

Broschüre erschienen

Weiter verweist der Staatsrat auf eine Broschüre, die zahlreiche Informationen über Betäubungsmittel, Tabak und Alkohol, Gewalt, Waffen, Missbrauch des Internets sowie andere Themen enthält. Sie sei von der Erziehungs-, Sicherheits- und Justiz- sowie von der Gesundheitsdirektion gemeinsam erarbeitet worden.

«Seit vielen Jahren steht die Polizei zur Verfügung, um auf Gesuch der Lehrer oder Schulverantwortlichen die Problematik der Betäubungs- mittel vor den Schulklassen zu präsentieren», schreibt der Staatsrat weiter.

Er erinnert auch an seine Antwort auf eine Motion der Grossräte André Masset (CVP) und Charly Haenni (FDP) bezüglich Hanfkonsum und
-handel in den Schulen. Dabei sei festgestellt worden, dass die Schulen ihr Vorgehen bei Drogenproblemen koordinieren müssen. Deshalb seien die Erziehungs- und Volkswirtschaftsdirektion (Berufsschulen) aufgefordert worden, gemeinsame Empfehlungen über das richtige Verhalten der Schulen und über die allfälligen Konsequenzen von Zuwiderhandlungen zu erarbeiten.

Rasches Handeln bei harten Drogen
Der Antwort ist weiter zu entnehmen, dass die Polizei bezüglich Handel von weichen Drogen auf systematische Einsätze im Schulbereich sowie auf eine stärkere Präsenz in der unmittelbaren Umgebung der Mittelschulen verzichtet. Werden aber rechtswidrige Handlungen festgestellt oder verzeigt, handle die Polizei entsprechend. Bei schwer wiegenden Fällen greife die Polizei auf Anfrage der Schuldirektion, der Schulbehörden oder der Quartiervereine rasch ein und treffe auch entsprechende, härtere Massnahmen. Werde mit harten Drogen gehandelt, so interveniere die Polizei unverzüglich, und zwar mit der Festnahme der Händler und Konsumenten. Zudem würden Massnahmen zur Wahrung der Sicherheit und der Gesundheit Dritter ergriffen. az

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