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Jugendliche erzählen feurige Geschichte

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Das Jugendhaus Roxx bereitet wieder eine Feuershow für das Murtner Lichtfestival vor. Sieben Jugendliche zwischen elf und siebzehn Jahren machen mit. Seit dem Frühjahr trainieren sie. Zurzeit treffen sie sich jeden Donnerstag während zweier Stunden.

Drei der sieben Jugendlichen waren in der ersten Herbstferienwoche nicht verreist und nutzten die Zeit für ein intensiveres Training. Am Donnerstagabend führten sie im Murtner Lindensaal ihren Eltern und den Roxx-Verantwortlichen das Gelernte vor.

Duell mit brennenden Fackeln

Die elf Jahre alte Iléah zeigte einen Flickflack, also einen Handstandüberschlag. Den an den beiden Enden brennenden Stab hatte sie dabei zwischen Kinn und Schulter eingeklemmt. Die 16-jährige Zoélie und der 12 Jahre alte Marvin aus Muntelier duellierten sich mit ihren brennenden Fackeln und setzten diese wie Schwerter ein.

Den Schwestern Iléah und Zoélie aus Faoug gefällt das Jonglieren am besten. Das sei mit und ohne Feuer grundverschieden, sagt Zoélie. «Ich mag ein bisschen die Gefahr», ergänzt Iléah. Für Marvin ist «das Spiel mit dem Feuer am schönsten». Die Zusammenarbeit macht ihnen sichtlich Spass. Sie traten bereits am Lichtfestival 2018 mit weiteren Kindern und Jugendlichen des Roxx auf und zeigten ebenfalls eine Feuershow.

Lernen, im Team zu arbeiten

Für die Jugendlichen sei die Feuershow eine spannende Herausforderung, sagt Jugendarbeiter Martin Bula. «Durch das Projekt lernen sie, aufeinander Rücksicht zu nehmen, und bauen Vertrauen untereinander auf.» Seine Arbeitskollegin Andrea Rüegg fügt an: «Sie merken, dass alle einen Teil zum Projekt beitragen müssen, damit es gelingt. Auch machen sie die Erfahrung, dass ihre Meinung zählt und in die Gestaltung der Show einfliesst.»

Gemäss Alejandro Sanchez, künstlerischer Leiter der Show und Praktikant des Roxx, lernen die Kinder, im Team zu arbeiten, sich zu organisieren, und sie können sich künstlerisch betätigen. Sanchez machte bereits beim Auftritt des Roxx am Lichtfestival 2018 mit, damals als Musiker.

«Da übten die Kinder und Jugendlichen eine vorgegebene Choreografie ein», so Rüegg. Für das Lichtfestival 2020 hätten sie sich selbst einbringen können und die Geschichte zu ihrem Spektakel mitgestaltet. Diese Geschichte handelt von Prometheus, eine Gestalt der griechischen Mythologie, der den Göttern das Feuer stiehlt und es den Menschen bringt. Doch dann gibt es mehrere Kämpfe um das begehrte Feuer.

Die Verantwortlichen des Roxx nutzten die Aufführung der Jugendlichen, um mit deren Eltern zu sprechen. «Die Kinder brauchen moralische Unterstützung und Motivation von ihren Eltern», sagt Bula. Nachdem die Mädchen und Jungen die Technik einstudiert haben, üben sie nun das Szenario. Dafür brauche es die Anwesenheit der ganzen Gruppe, so Bula. Doch sei diese Verbindlichkeit für die wöchentlichen Trainings noch nicht vorhanden, stellt Jean-François Petrulli, Jugendarbeiter im Roxx, fest. «Es sind nicht immer alle Jugendlichen gleichzeitig anwesend.»

Damit die Feuershow gelingt und die Qualitätserwartungen der Besucher des Lichtfestivals sicher erfüllt werden, entschieden die Jugendarbeiter mit den Eltern, dass das Training neu zweimal pro Woche stattfindet und es zusätzlich ein etwa dreitägiges Trainingscamp im Dezember gibt. «Wir wollen verhindern, dass die Kinder, wie 2018, an den letzten Tagen vor dem Start des Lichtfestivals noch bis spätabends trainieren», sagt Bula. Das sei viel Stress gewesen. Dennoch hatte es den Kindern und Jugendlichen gefallen. «Von den sieben Jugendlichen, die jetzt mitmachen, waren fünf schon 2018 mit dabei. Das ist ein gutes Zeichen», so Bula.

Programm

In zweieinhalb Monaten geht es los

Die fünfte Ausgabe des Murtner Lichtfestivals findet vom 15. bis 26. Januar statt. Die Deutsche Kirche wird Schauplatz einer Multimediashow mit Tanz und Livemusik von Organist Vincent Perrenoud und der Opernsängerin Sophie Marilley sein. Verantwortlich für dieses Spektakel ist das Künstlerensemble «Corona Events», schreiben die Organisatoren des Lichtfestivals. Die Künstlergruppe Spectaculaires wird den gesamten Platz beim Berntor zu «einer verrückten Welt des Lichts» machen. Mit einem Gönnerbeitrag ab 100 Franken können Fans des Festivals einem Künstler bei der Realisierung seiner Arteplage helfen, und sie erhalten den goldenen Festivalpass, so die Veranstalter. Die Besucher ohne Pass bezahlen fünf Franken Eintritt.

jmw

 

«Durch das Projekt lernen die Jugendlichen, Rücksicht zu nehmen, und bauen Vertrauen auf.»

Martin Bula

Jugendarbeiter im Roxx

 

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