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Jugendliche Schläger

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Polizeibeamte ebenfalls bedroht

Auf ihrer Routine-Patrouille im Freiburger Stadtzentrum beobachteten drei Polizeibeamte eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen, welche vor dem «Rock-Café» wild herumschrieen. In der Folge sahen die Beamten, wie sich drei der Jugendlichen zur nahe gelegenen Unterführung neben dem Verkehrsbüro begaben, wo ihnen ein GFM-Buschauffeur entgegenkam.

Einer der drei Burschen begann ohne ersichtlichen Grund auf den Chauffeur einzuschlagen. Die drei Polizisten hatten den Vorgang beobachtet und stürzten sich sofort auf den jungen Mann, der sein am Boden liegendes Opfer mit Fusstritten traktierte.

Beamten ebenfalls bedroht

Einer der Beamten hielt den Täter in Schach, während die anderen sich die restliche Meute vom Hals halten mussten:«Es sind nur drei Bullen -die schlagen wir nieder», hat einer der Jugendlichen gemäss Polizeirapport gerufen, was die Beamten als klare Bedrohung empfanden und Verstärkung anforderten. Andere beschimpften die Beamten und versuchten, die Verhaftung ihres Kollegen zu verhindern. Ein weiterer schlug in seiner Wut mit den Füssen auf die herumstehenden Fahrräder ein. Der 31-jährige Buschauffeur konnte erst Minuten später, nach der Ankunft der Verstärkung, stark traumatisiert und mit Verletzungen im Gesicht ins Spital transportiert werden.

Beim Schläger handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus Freiburg, der bei der Polizei bereits bekannt war. Er wurde zusammen mit dem Jugendlichen, der die Velos demoliert hatte, auf den Polizeiposten verfrachtet. Mitgenommen wurden auch sieben weitere Jugendliche, die sich bei dem Vorfall am Ort befanden. Der Haupttäter wurde auf Anordnung des Untersuchungsrichters eingesperrt, die anderen wurden nach der Befragung wieder auf freien Fuss gesetzt.

Vorangehende Schlägerei
zieht Strafklage nach sich

Die Untersuchung hat ergeben, dass der Menschenauflauf, den die Beamten vor dem Rock-Café bemerkt hatten, sich bereits aufgrund einer Schlägerei gebildet hatte. Einer der Jugendlichen, ein 17-jähriger Marokkaner aus dem Sensebezirk, hatte sich aus noch unbekannten Gründen mit einem Passanten angelegt. Dieser – ein 19-jähriger Jugoslawe – musste sich mit Gesichtsverletzungen im Kantonsspital pflegen lassen. Er hat wegen Körperverletzung Strafklage eingereicht.

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