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Jugendlicher Bene-merenti-Träger

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Jugendlicher Bene-merenti-Träger

Cäciliafeier des Cäcilienchors Bösingen

Drei Mitglieder des Cäcilienchors Bösingen wurden für ihr langjähriges Mitwirken im Chor geehrt. Manuela Gallasz-Zbinden und Brigitte Zollet-Kaeser erhielten die Verbandsmedaille für 25-jährige Mitgliedschaft und Hans Bongard die Bene-merenti-Medaille für 45-jähriges Mitwirken im Kirchenchor.

Bislang hat das Bistum jeweils die päpstliche Verdienstmedaille Bene merenti beantragt und an Sängerinnen und Sänger verliehen. Nun werden diese Ehrungen durch das Bistum direkt vorgenommen. Es gibt also keine päpstliche Urkunde mehr. Viele werden dies bedauern, andere nehmen ihre Auszeichnung gerne entgegen, auch wenn sie nicht aus Rom kommt.

Manuela Gallasz-Zbinden singt bereits in der dritten Generation. Ihre Mutter gehört zu den Gründungsmitgliedern des Gemischten Chors Bösingen und ihr Grossvater, der legendäre Pürro Sepp sel., war jahrzehntelang sicherer Vorsänger und Ehrenpräsident des Chores. Auch in der Familie von Brigitte Zollet-Kaeser wird eifrig musiziert. Ihr Ehemann vermag dem Alphorn wunderschöne Töne zu entlocken und ihre Mutter wirkt seit Jahren im Frauenchor mit. Beide Frauen dienen dem Chor mit sicheren und wohlklingenden Altstimmen.

Für 45-jährige Mitgliedschaft konnte der noch jugendliche Hans Bongard, Spenglermeister, die diözesane Verdienstmedaille in Empfang nehmen. Als zehnjähriger Knabe trat er in den damals neu gegründeten Knabenchor ein, sang seither ohne Unterbruch zur Ehre Gottes. Der Knabenchor gehörte der Organisation kirchlicher Jugendchöre, den «Pueri cantores» an. Somit hat er die Erfordernisse erfüllt, die zur Verleihung dieser Auszeichnung berechtigen. Auch er ist musikalisch kein unbeschriebenes Blatt. Alle vier Brüder Bongard wirkten während längerer Zeit im Kirchenchor bzw. Knabenchor mit. Singende Männer, besonders tenorsingende Männer, sind heute eine rare Spezies geworden. Umso mehr freut man sich in Bösingen, dass Hans Bongard noch Gelegenheit hat, während Jahrzehnten seine weiche Tenorstimme erklingen zu lassen.

Der Chor trug das Festgewand

Die Orgelsolomesse von Joseph Haydn, von Antonia Brügger präzise und gefühlvoll begleitet, wurde im Festgottesdienst mit grosser Leichtigkeit und innerem Feuer gesungen. Die beiden unterschiedlich zu interpretierenden Motetten, das Exultate Deo von Scarlatti und das Ave verum von Mozart, in zwei Sternstunden der Musikgeschichte geschrieben, gelangten dem Chor und seiner Leiterin, Elisabeth Guillet, zur Ehre und den Gottesdienstbesuchern zu einem Genuss.

Festbankett

Anschliessend lud die Pfarrei die Sängerfamilie zu einem Festbankett in den Gasthof 3 Eidgenossen ein. Die Wirtefamilie Bertei schien das Ergebnis einer amerikanischen Studie zu bestätigen, die besagt, dass Kirchgänger gesünder essen (Der Zelebrant, Pater Adam, enthüllte dies am Schluss des Gottesdienstes!). In froher Runde war Gelegenheit, die Jubilare noch besonders zu ehren. Dies geschah in einer Laudatio, von Adalbert Bächler in gewohnt souveräner Multimedia-Manier vorgetragen. Für den Chor gilt es nun, das Jubiläumsjahr – 125 Jahre Kirchenchor und zugleich 125 Jahre Cäcilienverband Deutsch-Freiburg – vorzubereiten. Ein gerüttelt Mass an Arbeit steht an, und man darf sich auf einige Anlässe besonderer Art freuen. tt

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