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Jugendlicher hat in der Toilette der OS willentlich ein Feuer gelegt

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 Weil am Freitagmorgen an der OS Düdingen ein Brand ausgebrochen ist, musste ein Gebäude evakuiert werden.

Der automatische Brandmelder der OS Düdingen schlug gestern Morgen um 10.08 Uhr Alarm, nachdem in der Knabentoilette ein Brand ausgebrochen war. Dicker schwarzer Rauch hatte sich gebildet, doch die Stützpunktfeuerwehr Düdingen habe das Feuer rasch löschen können, wie der Sensler Oberamtmann Nicolas Bürgisser mitteilte. Es entstand ein erheblicher Rauchschaden. Bürgisser schätzt ihn auf einen fünfstelligen Betrag.

Betroffen reagiert

Die Schülerinnen und Schüler des ersten Kurses schauten dem Geschehen vom Pausenplatz aus zu, da das Gebäude evakuiert werden musste. «Sie waren betroffen», sagt Vize-Schuldirektor Pascal Bächler. Für die Schüler des zweiten und dritten Kurses ging der Unterricht im anderen Gebäude wie gewohnt weiter. Auch die Erstkürsler konnten den Unterricht am Nachmittag wieder fortsetzen, nachdem das Gebäude intensiv gelüftet worden war. «Es roch halt einfach nicht so gut», so Pascal Bächler.

Ein Schüler der Orientierungsschule war bereits am Morgen in Verdacht geraten, das Feuer gelegt zu haben. Bei der Einvernahme habe er dies dann auch zugegeben, teilte die Kantonspolizei Freiburg am Nachmittag mit. «Es war kein Unfall», sagte Pikett-Pressesprecher Hugo Schuwey auf Anfrage der FN. Der Knabe habe den Brand absichtlich gelegt. Die Jugendstaatsanwaltschaft habe nun ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet. Wie hoch das Strafmass sein werde, werde sich zeigen, so Schuwey. Dabei muss unter anderem berücksichtigt werden, ob der Junge schon andere Delikte begangen hat.

Niemand verletzt

Beim Brand wurde niemand verletzt. Einzig ein Junge musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Er konnte dieses gemäss Oberamtmann aber noch am selben Tag wieder verlassen.

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