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Jugendraum ist vorläufig geschlossen

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Autor: karin aebischer

Sie hatten einen Informationsabend organisiert, diesen im Gemeindeblatt bekannt gemacht – doch gekommen ist niemand: So standen Gemeinderätin Esther Tschannen, Walter Käser, Doris Hörler sowie Corinne Raetzo-Brülhart von der Jugendkommission St. Antoni am Montagabend alleine im Jugendraum. Enttäuscht mussten sie feststellen, dass ihrem Aufruf, mit gemeinsamem Engagement neue Dynamik in den Jugendraum zu bringen, niemand aus der 1939-Seelen-Gemeinde gefolgt war.

Schweren Herzens

Da der Jugendraum im Untergeschoss des Restaurants Senslerhof seit Sommer 2009 ohne Aufsichtsperson dasteht und sich auch auf den kürzlich erfolgten Aufruf der Jugendkommission niemand meldete, muss der Treffpunkt für die Jugend St. Antonis nun vorläufig geschlossen werden.

Der Jugendkommission sowie der Gemeinderätin Esther Tschannen fällt dieser Schritt schwer. «Es tut weh, den Jugendraum schliessen zu müssen», sagt sie. Es findet sich in St. Antoni jedoch einfach keine Person zwischen 18 und 25 Jahren, welche die Verantwortung für die Aufsicht übernehmen will.

Suche geht weiter

Wohlgemerkt handelt es sich lediglich um einen Einsatz von drei Stunden pro Monat – jeweils an einem Freitag von 20 bis 23 Uhr. Dafür professionelle Unterstützung zu holen, ist in St. Antoni noch kein Thema. «Einen Jugendarbeiter zu engagieren steht im Moment nicht zur Diskussion», hält Esther Tschannen fest. So geht die Suche weiter, eventuell mit gezielten Anfragen.

Nach Ursachen suchen

Weshalb auch die Besucherzahlen des Jugendraumes im Frühling diesen Jahres stark zurückgegangen sind, kann sich die Gemeinderätin nicht erklären. «Ich weiss nicht, ob der Raum zu klein ist, wir zu wenig bieten, die Jugendlichen lieber nach Freiburg gehen oder wir allenfalls zu wenig Werbung gemacht haben», hinterfragt sie das Konzept, das zeitweise grossen Anklang fand (siehe Kasten).

Trotz den erfolglosen Bemühungen wollen Jugendkommission und Gemeinderat nicht aufgeben. «Wir sind immer noch überzeugt, dass der Jugendraum eine tolle Sache ist», so Tschannen. In einem nächsten Schritt wird nun die Bevölkerung über die vorläufige Schliessung informiert. «Wir hoffen auf Reaktionen», sagt Esther Tschannen, «schliesslich wollen wir unserer Jugend etwas bieten in St. Antoni.»

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