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Jugendseelsorge bloss als Vorwand?

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An der Pfarreiversammlung von Schmitten vom Mittwoch gingen die Emotionen wieder einmal hoch. Was war der Grund? Einige Seelsorgeratsmitglieder hatten vorgängig demissioniert, und der Pfarrer hatte seine Kündigung eingereicht. Letzteres ist wirklich bedauerlich und für Schmitten ein grosser Verlust.

Der Grund für diese Entscheide, so wurde immer wieder betont, sei der Konflikt zwischen dem Pfarreirat und dem Seelsorgerat. Die Ursache dieses Konfliktes seien anscheinend Kommunikationsprobleme. Und man habe sich nicht einigen können, durch wen Ruth Rumo als Jugendarbeiterin angestellt werden sollte. Dass sie die 30-Prozent-Stelle ab 1. August 2005 bekam, darauf hatten sie sich im Dezember mit dem Bischofsvikar Kurt Stulz und dem Pfarreirat geeinigt, und Simon Spengler hatte dies an der Pfarreiversammlung noch einmal ganz klar betont. Ende gut, alles gut, sollte man meinen.
Statt sich nun voll auf diese Aufgabe zu konzentrieren, will Ruth Rumo diese Stelle nun nicht mehr (bei kleinen Kindern nennt man das «Zwängelei»). Deshalb stellt sich mir die Frage: Warum schiebt man als Grund dieses Konflikts die Jugendseelsorge vor, wenn man seit gut einem Jahr streitet, durch wen die Anstellung erfolgen sollte? Letztlich ist es doch Nebensache, von wem die Lohnzahlungen kommen. Oder ist betreffenden Personen die Jugendseelsorge doch nicht so wichtig?

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