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Jung-FDP bedauert das Verbot

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Parteien

Jung-FDP bedauert das Verbot

Die Jungfreisinnigen des Kantons Freiburg wollten am Samstagabend eine «Vote-in-party» in einer Freiburger Diskothek veranstalten und dabei ihre Mitglieder und die sonstigen Dancing-Besucher aufrufen, ihr Material für die Abstimmungen vom 24. September abzugeben. Der Oberamtmann des Saanebezirks, Nicolas Deiss, hat jedoch am Freitag diese Art der Stimmabgabe verboten (vgl. FN vom 16. September).In einer Mitteilung bedauern nun die Jungfreisinnigen diesen Entscheid. «Es ist bedauerlich, dass die seltenen Initiativen zugunsten einer grösseren Teilnahme der Jungen an Abstimmungen durch solche Entscheide abgeblockt werden», halten sie fest. «Die Jungfreisinnigen wollen sich nicht in eine juristische Debatte mit dem Oberamtmann einlassen. Sie können sich aber vorstellen, dass ein weniger strenger Entscheid auch möglich gewesen wäre», schreiben sie und denken dabei an das Aufstellen einer offiziellen Wahl- urne, die von einem Behördemitglied der Stadt überwacht worden wäre.«Politisch ist dieser Entscheid paradox. Alle Parteien und Gewählten wollen die Teilnahme der Jugendlichen am politischen Leben fördern. Liegt aber eine konkrete Initiative auf dem Tisch, welche über eine Absichtserklärung hinausgeht, so wird sie verboten, während solche Aktionen in anderen Kantonen keine Probleme darstellen», fährt die Jung-FDP fort.«Wir hoffen, dass dieser Entscheid den Graben zwischen den Jungen und ihren Gewählten nicht noch vergrössert», schreibt sie weiter und führt dies auch auf die Tatsache zurück, dass die Unter-35-Jährigen in den Institutionen untervertreten sind, weshalb die Jungfreisinnigen sich mit elf Kandidaten an den Grossratswahlen beteiligen wollen. FN/Comm.

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