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Junge CVP will garantierte Listenplätze

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FreiburgDie Mitglieder der Jungen CVP Freiburg wollen mehr sein als Listenfüller: «Wir fordern drei Listenplätze bei den nationalen Wahlen 2011», sagt Emmanuel Kilchenmann, Präsident der JCVP. Zwar seien die Wahlchancen dieser Kandidaten sehr klein. «Doch so führen sie bereits einmal einen Wahlkampf und sammeln Erfahrung für die Wahlen 2015.» In sieben Jahren verliessen viele CVP-Politiker ihr Amt; das sei der Moment, um junge Politikerinnen und Politiker antreten zu lassen. «Aber dazu braucht es eine Vorbereitung, und diese können wir bei den Wahlen 2011 bieten», sagt Kilchenmann. Diese Wahlen seien ideal, damit sich junge Leute profilieren könnten.

«Mehr sein als Listenfüller»

«Wir wollen mehr sein als Listenfüller», sagt Kilchenmann; denn als das seien die Mitglieder der JCVP bisher angesehen worden. Die Mutterpartei habe keine Nachwuchsförderung betrieben, sondern die Jungen nur einbezogen, wenn irgendwo jemand gefehlt habe. Das sei bei den Sozialdemokraten ganz anders. Es komme nicht von ungefähr, wenn bei der SP junge Leute wie Christian Levrat und Carl-Alex Ridoré gewählt würden, sagt Kilchenmann.

Die Wahl Ridorés am Wochenende ins Oberamt Saane war denn auch der Auslöser für die Forderungen der JCVP. Die Partei versandte gestern eine Medienmitteilung, in der sie auf die schlechte Nachwuchsförderung in der CVP hinwies – und Ridorés Wahl als Erfolg der SP-Förderung darstellte. «Die SP stellt ihren jungen Leuten die Bühne zur Verfügung und gibt ihnen die Möglichkeit, sich zu profilieren», sagt Kilchenmann. Wer sich zwischen 25 und 35 Jahren auf kommunaler Ebene in der Politik einen Namen machen könne, sei mit 35 Jahren auch für grössere Ämter wählbar.

«Uns ist es ernst»

Die CVP stehe seit langem in Diskussion mit der JCVP, sagt Kilchenmann. «Doch nun wollen wir nicht nur Worte, sondern Garantien.» Es sei kein Zufall, dass die CVP-Fraktion im Nationalrat die einzige sei, die kein Mitglied unter 35 Jahren habe. «Das wollen wir ändern», sagt Kilchenmann. Die Medienmitteilung sei eine Vorwarnung an die Mutterpartei. «Uns ist es ernst.» njb

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