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Junge Freiburger «schuften» für Kinderrechte

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Freiburg Zwischen 50 und 100 Millionen Strassenkinder zählt unsere Erde. Auf ihr Schicksal will das Schweizer Kinderhilfswerk «Terre des hommes» am heutigen UNO-Tag der Kinderrechte aufmerksam machen.

Mit Strassen-Aktionen in der ganzen Schweiz sammeln mehr als 3300 Schulkinder Spenden, die einem Teil der Strassenkinder in Afghanistan, Pakistan, Brasilien, Burundi und Vietnam zugutekommen. An die 200 000 Franken kommen dabei zusammen.

Adventskarten basteln

Auch im Kanton Freiburg haben in den vergangenen drei Tagen Schuhputz- und Verkaufs-Aktionen stattgefunden. Die Kinder-Tagesstätte des Freiburger Burgquartiers beteiligt sich seit zehn Jahren am Kinderrechtstag.

«Es ist ein Mehraufwand, aber den Kindern macht es Spass», versichert Soraya Doomun, Verantwortliche für die Organisation. Dieses Jahr hat sie mit ihren fünfzehn Schützlingen 350 Adventskarten gebastelt. «Die Leute spenden natürlich für Terre des hommes, aber viele kaufen unsere Karten auch, weil sie ihnen gefallen», sagt sie stolz.

«Sie werden nachdenklich»

Mit einer Betreuerin des Hilfswerkes erklärt sie den Kindern im Vorfeld, was Kinderrechte überhaupt sind und warum sie für einen Nachmittag auf der Strasse kleine Geschenke verkaufen. «Wir sagen ihnen, dass es Kinder gibt, die kein Dach über dem Kopf haben und arbeiten müssen, um essen zu können», so Soraya Doomun.

Viele Kinder stimme das nachdenklich: «Sie fragen mich, warum die anderen Kinder nicht spielen dürfen. In unserer Gesellschaft arbeiten ja nur die Erwachsenen.»

Auch in Kerzers, Bulle und Villars-sur-Glâne haben Schulkinder für einen Tag die Rolle eines Strassenkindes übernommen. cf

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