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Junge Katholikinnen und Katholiken erleben gemeinsam ihren Glauben

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Erstmals treffen sich Schweizer Jungkatholiken nicht an einem der sprachregionalen Treffen, sondern zentral, in der zweisprachigen Stadt Freiburg. Die nationale Ausgabe des Weltjugendtags (WJT) vereint dieses Wochenende über 1000 katholische Jugendliche aus der ganzen Schweiz. Die Höhepunkte des Glaubensfestivals sind Eucharistiefeiern, die von den Bischöfen Charles Morerod, Jean-Marie Lovey, Valerio Lazzeri, Alain de Raemy und Marian Eleganti geleitet werden, Konzerte auf dem Georges-Python-Platz und eine Prozession.

Die Teilnehmer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Viele haben keinen direkten Bezug zur Kirche. Das Festgelände konzentriert sich auf zwei Orte in der Stadt: die Kathedrale und der Festsaal Grenette. Auf dem Programm stehen Impulse unter anderem von religiösen Gemeinschaften und Gebetsmöglichkeiten. Workshops erlauben die Auseinandersetzung mit der Kirche und dem Glauben. Für die Openair-Konzerte sind die österreichische Rockband Cardiac Move und die französische Reggaeband Guetteurs, sowie die Genfer P.U.S.H eingeladen.

Unter den Gästen ist der Ex-Verbrecher und frühere Autodieb Torsten Hartung. Er spricht über sein Leben und die Hinwendung zur Religion. Das frühere US-Model Leah Darrow, die heute Theologie studiert, musste kurzfristig auf eine Teilnahme verzichten. Ausserdem ist die junge katholische «Gemeinschaft von Jerusalem» aus Tarbes in Frankreich zu Gast. Drei ihrer Ordensleute sind in der Schweiz aufgewachsen.

Schliesslich ist der Krakaubus zu Besuch in Freiburg. Er wird von Schweizer Jugendlichen vorbereitet und informiert über das nächste internationale Jugendtreffen im polnischen Krakau, zu dem Papst Franziskus Jugendliche aus aller Welt eingeladen hat. Das Treffen findet im Juli 2016 statt. Das letzte internationale WJT ging 2013 in Brasilien über die Bühne. Die nationalen Treffen finden in jenen Jahren statt, in denen kein internationales angesagt ist.

Vom Papst lanciert

Papst Johannes Paul II. rief 1986 die internationalen Weltjugendtage ins Leben. Seither finden diese abwechselnd international oder regional statt. In der Schweiz gibt es einen Westschweizer, einen Tessiner und einen Deutschschweizer Weltjugendtag. Wie Marco Schmid, im Organisationskomitee zuständig für die Pressearbeit, auf Anfrage der FN ausführte, wollen die Verantwortlichen ein Fest des Glaubens auf die Beine stellen. «Wir wollen, dass möglichst viele Teilnehmende kommen und eine möglichst schöne gemeinsame Zeit haben und gemeinsam etwas unseren Glauben erleben können.»

Der Wunsch bestand im nationalen Komitee schon länger, ein gemeinsames Treffen auf der Sprachgrenze zu organisieren. Doch den Beteiligten war die Schwierigkeit des Unterfangens klar, denn über Kirchenstrukturen und vor allem Sprachbarrieren hinweg eine grosse Veranstaltung auf die Beine zu stellen, sei eine Herausforderung, ist Schmid überzeugt. Ein junger Genfer könne wenig dazu beitragen, wenn ein gemeinsamer Anlass in Zürich stattfindet und umgekehrt. «In der Art und Weise des Organisierens, im Arbeitsstil gibt es kulturelle Unterschiede.» Deshalb sei Freiburg eine gute Lösung. «Die ersten Erfahrungen sind positiv, wir bereichern uns gegenseitig.» Allerdings gehen die Organisatoren nicht davon aus, dass fortan jeder Weltjugendtag gemeinsam durchgeführt wird.

Ausserdem habe das Organisationskomitee eine Simultanübersetzung in drei Sprachen auf die Beine gestellt, mittels tragbarer Radios und Übertragung per UKW.

Zum Programm

Zwei Tage des Zusammenseins

Um 9 Uhr beginnt heute das Programm mit einem Impuls. Um 11.30 Uhr lädt Bischof Charles Morerod zur Eucharistiefeier in der Kathedrale, gefolgt von Workshops und einem Openair-Konzert. Den Tag schliesst die Vigil um 20 Uhr mit Anbetung und Beichtmöglichkeit sowie einer Prozession. Den Schluss machen Konzerte und Zeugnisse. Morgen findet um 10 Uhr eine Eucharistiefeier statt mit den Bischöfen Alain de Raemy, Marian Eleganti und Valerio Lazzeri statt, gefolgt von Begegnungen mit den Bischöfen.fca

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