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Junge Musiker planen den Durchmarsch

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Autor: Pascal Jäggi

Zum Gespräch empfängt die Band in ihrem Probelokal, das bereits den Songtitel «Journal à Skandale» erklärt. Eine Wand ist tapeziert mit Schlagzeilen von «20 minutes» und «Le matin bleu», deren Unnötigkeit und Absurdität ins Auge sticht. Schmunzelnd erzählt Manager Flavien, dass auch die Redaktion des «Matin bleu» ein Exemplar der CD erhalten habe, auf deren Reaktion er gespannt warte. Ausser Sänger Leo, der gerade in Indien weilt, ist die Band vollständig anwesend, schliesslich soll im Anschluss noch geübt werden.

Lange Freundschaft führt zur Band

Die acht jungen Herren kennen sich schon lange, teils seit Kindesbeinen, spätestens seit der OS. Heute stehen sie an einem Scheideweg, im Alter von 19 bis 21 Jahren beenden vier von ihnen das Kollegium, was dann Ende des Jahres eine sechsmonatige Pause verursachen wird, da sich besagte Bandmitglieder nach Südamerika verabschieden.

Um die Zeit bis dahin zu nutzen, soll jetzt das Album bekannt gemacht werden und endlich die festlichen Lieder mit den engagierten Texten auf der anderen Seite des «Röstigrabens» verbreitet werden, wie Pierre, der Mann an der Trompete die Ziele dieses Jahres umschreibt.

In der Westschweiz bereits bekannt

In der Romandie hat sich die Band bereits einen Namen gemacht, zwischen Sitten, Genf und Freiburg fanden seit 2005 verschiedenste Konzerte statt. Quasi als Belohnung wurden Todos Destinos ans diesjährige Balelec-Festival eingeladen, das Fest der ETH Lausanne, das am 16. Mai stattfinden wird. Die Ambitionen der Gruppe sind spürbar, Anfragen aus dem Kanton Freiburg werden sehr genau geprüft, Jugendfeste erhalten im Allgemeinen Absagen, der Sprung vom hoffnungsvollen Anfragen zum Moment, indem die Säle selber anklopfen, scheint geschafft.

Bald wieder in Freiburg

Eine Frage stellt sich dennoch. Wieso findet die Plattentaufe in Moudon statt und nicht in Freiburg? «Das hat verschiedene Gründe», meint Gitarrist Emile, «im ?Prisons? haben wir schon gespielt und wurden toll empfangen, der Saal hat etwas Gemütliches. Wir wollten für die Taufe lieber einen intimen Ort, und eventuell finden wir ja auf diese Art neue Zuschauer. In Freiburg wären sicher die Leute gekommen, die uns sowieso schon kennen.»

Flavien fügt hinzu: «Es gab schon Kontakte, etwa mit dem Nouveau Monde, aber da traten gewisse Abstimmungsprobleme auf, was das Datum betraf. Im Herbst wollen wir aber wieder in Freiburg auftreten.» Voraussichtlich auch an der «Fête de la musique» im Juni, wobei hier gleich drei Angebote vorliegen.

Ein klassischer Fall für eine basisdemokratische Diskussion und Abstimmung. Überhaupt spielen Konsens und Diskussion eine wichtige Rolle in der Band, wen wunderts bei acht Mitgliedern. Eins der geplanten Lieder wurde etwa auf diese Weise vom Album gestrichen, zum Leidwesen derjenigen, die dafür gestimmt haben. Ändern möchte aber keiner diesen Kurs, vertragen haben sie sich bis jetzt immer.

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