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Jungstute «Mey» war Tagessiegerin

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

PlaffeienReiterinnen und Reiter, Fahrerinnen und Fahrer, Pferde und natürlich Experten und Organisatoren bewiesen Durchhaltewillen. Sie trotzten dem schlechten Wetter von vergangenem Samstag in Plaffeien. Wie der Experte der Disziplin Fahren, Jean-Michel Martin, Romanel s/Lausanne, feststellte, führten Regen, Wind und Kälte jedoch bei den Pferden zu einer gewissen Nervosität.

Die Pferde seien sehr gut vorbereitet und man sehe, dass Züchter mit Fachwissen und Motivation am Werk sind. Und es werde dasjenige Pferd gezüchtet, welches gefragt ist, hielt Stefan Künzli, Nottwil, fest. Er beurteilte das Exterieur (Typ, Gang, Charakter), während Josef Graf, Schüpfheim, für die Positionen Anspannen und Anfahren zuständig war. Experte Pierre-André Froidevaux, Cornol JU, jurierte erstmals in Plaffeien. Der Jurassier, zuständig für die Disziplin Reiten, war wie seine Kollegen beeindruckt von der Qualität der Pferde und dem Stand der Ausbildung. Alle lobten zudem die ideale Infrastruktur. Insgesamt wurden 33 Pferde klassiert.

Grosses Lob erhielten die Züchter auch von Kantonalpräsident Roland Bovet, Autigny. Ihm seien die «Toilette» der Pferde und die Präsentation der gut vorbereiteten Tiere besonders aufgefallen, sagte er. Plaffeien sei einer der besten Standorte, rühmte er. Diese Feststellung freute natürlich den Präsidenten Hanspeter Dousse von der Pferdezuchtgenossenschaft des Sensebezirks, welche die Prüfungen organisierte. Der frühe Zeitpunkt des Feldtests komme vielen Züchtern entgegen. Nebst der guten Infrastruktur sei dies einer der Gründe, weshalb Züchter aus anderen Kantonen für die Prüfungen ins Sense-Oberland fahren, wurde erklärt. Die Hälfte der vorgeführten Pferde stammen von auswärtigen Züchtern.

Regulärer Ablauf der Prüfungen

Trotz miesen Witterungsbedingungen konnten die Prüfungen auf der Anlage regulär abgewickelt werden, stellte Dousse fest. An der Rangverkündigung freute er sich über das sehr gute Abschneiden der Züchter aus der Genossenschaft, die sechs der zehn Erstklassierten stellten. An der Spitze steht die Jungstute «Mey» von Rudolf Piller, Giffers, mit den Noten 7,67 fürs Exterieur, 8,14 fürs Fahren und 8,80 fürs Reiten. (Die maximale Punktzahl pro Disziplin beträgt 9; keine Note darf unter 5 sein; Aufteilung der Wertung: Exterieur 30 Prozent, Fahren und Reiten je 35 Prozent).

Die meisten Pferdehalter züchten Pferde für den Freizeitsport. Mehr als die Hälfte der getesteten Pferde wurden als verkäuflich gemeldet.

Rangliste: 1. Mey, 8,23 Punkte Durchschnitt, Rudolf Piller, Giffers; 2. Hermes BW, 8,18, Bernhard Wüthrich, Rubigen; 3. Viola, 7,86, Rudolf Piller, Giffers; 4. Lea, 7,82, Walter Trachsel, Plaffeien; 5. Pégase, 7,77, Didier Barras, La Roche; 6. Nandolo, 7,76, Fritz Riesen, Mamishaus; 7. Nino v. Kappensan, 7,73, Bernhard Wüthrich, Rubigen; 8. Nuriko, 7,70, Christian Aeschlimann, Bärfischen; 9. ex aequo: 7,69, Catinca, Hans-Peter Piller, Brünisried; Fantaisie, Walter Vetter, St. Ursen, Filou, Henri & Valérie Morand, Pringy.

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