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Jungunternehmen auf den Sprung helfen

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Jungunternehmen auf den Sprung helfen

Fri up: Ein Gründerzentrum für Freiburger Start-ups auf der Perolles-Ebene

Das neue Gründungszentrum Fri up in Freiburg bietet Jungunternehmen Starthilfe an. Es unterstützt beim Erarbeiten der Geschäftsstrategien und stellt im Gebäude der Chocolat Villars Räume zur Verfügung.

Von IRMGARD LEHMANN

Das neue Gründerzentrum Fri Up befindet sich in den Räumlichkeiten der Chocolat Villars im Perolles, in unmittelbarer Nähe der Hochschule für Technik und Architektur, der Hochschule für Wirtschaft und der Schule für Kunst und Multimedia. Nicht von ungefähr. Die Synergien sollen genutzt und die Studierenden animiert werden sich in das Abenteuer eines Jungunternehmens zu stürzen.

An Ideen fehlt es nicht, sagt Volkswirtschaftsdirektor Michel Pittet anlässlich der Medienorientierung am Freitag. Doch vielfach sei die Infrastruktur und das nötige Wissen nicht vorhanden. Fri up will nun diese Lücke füllen.

Drei Jahre gratis

Bei Fri up erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer kostenlose Unterstützung beim Erarbeiten des
Businessplans, der Geschäfts- und Marktstrategien sowie administrative Dienstleistungen. Doch nicht nur das. Jungunternehmen können gleich in das Gebäude der Chocolat Villars einziehen. Sechs Räume mit einer Fläche von 500 Quadratmetern stehen zur Verfügung. Maximal drei Jahre darf ein Unternehmen bleiben. In der Endphase müssten die Unternehmer einen Beitrag an die Miete leisten.

Finanziert wird Fri up je hälftig von Kanton und Bund. Ein Jahresbudget von rund einer halben Million steht zur Verfügung – abgesichert bis ins Jahr 2008.

Idee zur Realisierung bringen

Doch inwiefern unterscheidet sich das neue Angebot von den bestehenden wirtschaftsfördernden Institution? «Genilem oder Capital Risque beispielsweise haben eine beratende Funktion und richten sich vorab an bereits bestehende Jungunternehmen», erklärt Maurice Pasquier, Präsident der Steuerungskommission Fri up (Entscheidungsträger des Zentrums) und Direktor der P Q H Holding AG (Verpackungssektor). Das Gründerzentrum hingegen sei von der «ersten Stunde an mit dabei». Die Unterstützung der Start-ups reicht somit von der Projektphase (Inkubation) bis zur Ausführungsphase, das heisst bis zur Aufnahme der Produktion und der Vermarktung.

Initiative vorhanden

«Jedes Jahr verlassen junge Menschen die Hochschule für Technik und Architektur mit innovativen Ideen, wissen aber nicht wie anpacken», bemerkt Staatsrat Pittet.

«Doch ohne Unterstützung überleben 80 Prozent der Jungunternehmen die ersten drei Jahre nicht», ergänzt Pasquier. Ein Jungunternehmer sei meistens überfordert, wenn er sich sowohl auf das Produkt wie auf die administrativen und finanziellen Belange konzentrieren müsse.

Das Zentrum wird vom «Relais Technologique Freiburg» (RTF) geleitet. Die Institution, die im Bereich Gründung von Jungunternehmen Erfahrung hat, stellt ausgewiesene Fachleute zur Seite. Ob auch eine finanzielle Unterstützung vorgesehen sei? «Nicht bei Fri up», räumt Olivier Allaman, Direktor von RTF, ein, «nur Geld zur Verfügung zu stellen wäre zu einfach.» Die Motivation eine Idee zu realisieren würde damit geschwächt.

Unterstützt wird das Zentrum ebenfalls von der Vereinigung Freiburger Industrie, der Wirtschaftskammer und vom Arbeitgeberverband.
Fri up im Herbst
betriebsbereit

Im Gründerzentrum Fri up können Jungunternehmerinnen und -unternehmer die Infrastruktur nutzen: Komplett ausgerüstete Arbeitsplätze, Ateliers und Labore für die Entwicklung der Produkte stehen zur Verfügung. Vorhanden ist ebenfalls eine gemeinsame Infrastruktur (Empfang, Sitzungszimmer, Cafeteria).

Bevorzugt werden die Bereiche Life Science, Nahrungsmittel, Pharmazeutik und Biotechnologie, Informatik und Telekommunikation, Mechanik und Elektronik sowie Marketing und Finanzen.

Im Herbst wird das Gründungszentrum an der rue de la Fonderie 2 (Räumlichkeiten Chocolat Villars) in Freiburg seine Tore öffnen. il

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