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Jutzet wünscht sich Einladung an Moslems

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Die Fotografen dürfen ganz zu Beginn anwesend sein, wenn die Freiburger Würdenträger beim Staatsratspräsidenten eintreffen, um die traditionellen Neujahrswünsche entgegenzunehmen. Dann aber sind die hohen Amtsträger unter sich und stimmen sich in feierlichem Rahmen auf das soeben angelaufene Jahr ein.

 Die traditionellen Neujahrswünsche fanden gestern wie jedes Jahr im repräsentativen Saal der Freiburger Sicherheits- und Justizdirektion statt. Als amtierender Staatsratspräsident konnte Sicherheits- und Justizdirektor Erwin Jutzet somit gleich in zweifacher Hinsicht als Hausherr auftreten. Er empfing den Grossratspräsidenten David Bonny, den Präsidenten des Justizrates Jérôme Delabays, den Präsidenten des Kantonsgerichts Hubert Bugnon, Generalstaatsanwalt Fabien Gasser sowie Bischof Charles Morerod. «Der Anlass gibt Gelegenheit, eine gemeinsame Klammer für Überlegungen zur Zukunft unserer Gesellschaft zu öffnen», so der Staatsratspräsident.

Der SP-Staatsrat ging in seiner Ansprache, die den FN zugestellt wurde, auf die Terroranschläge von letzter Woche in Paris ein. Er verurteilte die Vorkommnisse und rief dazu auf, den Extremisten nicht das Gefühl zu geben, sie könnten mit ihrem Vorgehen gewinnen. Jutzet sprach aber auch von seiner Anerkennung für all die Stimmen aus der muslimischen Gemeinschaft, die sich gegen die dschihadistische Ideologie stellten. Jutzet erwähnte, dass die Universität Freiburg auf nationalem Niveau zum Zentrum für den Austausch zwischen Religionsgemeinschaften werde. «In diesem Sinn erhoffe ich mir, dass in einem Jahr, in diesem selben Salon, eine Vertretung der muslimischen Gemeinschaft an der Zeremonie der protokollarischen Neujahrswünsche teilnimmt.»

Ein Lob der Kollegialität

An die Vertreter der geladenen Behörden richtete Jutzet lobende Worte. Er würdigte, dass die Freiburger Politik seit langem verschont werde von Störungen, wie sie andernorts vorkämen. Dies führt er auf die aktive Kollegialität und die gemeinsame Vision des Gemeindewohls innerhalb der Regierung zurück. Dies habe aber auch mit dem Kantonsparlament zu tun, so Jutzet. «In der kantonalen Legislative findet unsere Regierung nicht nur eine Aufsichtsbehörde, sondern eine Partnerin, die ebenso und über die politischen Differenzen hinaus von der Idee geleitet wird, im Dienste der Bevölkerung zu stehen.»

Die Judikative entwickle sich auf einem hohen Qualitätsniveau, würdigte Jutzet wei- ter. Sie würde zwar dem bekannten Ressourcenproblem gegenüberstehen, aber sie vernachlässige ihre Aufgaben nicht und übe ihre Amtsgewalt zur umfassenden Zufriedenheit der Gesellschaft und der Rechtssuchenden aus.

Jutzet erwähnte auch die religiösen Gemeinschaften als Teil der soliden Freiburger Gesellschaft. Die Kirchen bearbeiteten ein Feld, auf das die weltliche Macht keinen Einfluss habe, übertrage dabei aber gemeinsame Werte wie Respekt, Toleranz, Liebe und menschliche Würde.

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