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Kaeslin/Böschenstein fehlten 15 Hundertstel für Final

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Kunstturnen – Fünfter rumänischer Triumph am Swiss Cup seit 2000

Damit stellen die Rumänen zum fünften Mal in den letzten sieben Jahren das Sieger-Paar. Steliana Nistor, die kurzfristig für die verletzte Sandra Izbasa einsprang, ist die WM-Zweite von Stuttgart 2007 im Mehrkampf. Koczi war Europameister 2006 am Pauschenpferd, ist aber auch ein begnadeter Pferdspringer, der in Rumänien jedoch im Schatten des mehrfachen Weltmeisters und Olympiasiegers Marian Dragulescu steht.Wenig fehlte, und Kaeslin/Böschenstein hätten wie im Vorjahr (3.) in den Kampf um den Sieg eingegriffen. Ein missglückter Abgang von Böschenstein am Barren, kostete die Final-Qualifikation. Das zweite Schweizer Paar, Lucia Tacchelli und Claudio Capelli, schied schon in der Vorrunde nach zwei Geräten aus. Trotzdem war das Publikum, das so zahlreich wie noch nie in den letzten 30 Jahren erschienen war, begeistert vom attraktivsten Schweizer Turn-Event.

«Keine Randsportart mehr»

Daran leistete erneut das Duo Kaeslin/Böschenstein den Hauptbeitrag. Böschenstein liess mit seiner unnachahmlichen Art den Funken zum Publikum springen und bot auch sportlich eine tolle Show: 15,10 an den Ringen, 16,25 im Sprung und alleweil noch 14,45 am Barren. «So viele Schritte, das gibt fast mehr Abzüge als bei einem Sturz», rechnete Böschenstein und bedauerte: «Gerne hätten wir dem Publikum noch mehr geboten. In einer solchen Atmosphäre vor so vielen Zuschauern zu turnen, ist ein Genuss. Kämen immer so viele, wäre Turnen keine Randsportart mehr.» Auch seine Partnerin Ariella Kaeslin liess sich von der Atmosphäre mitreissen und turnte trotz Ermüdungserscheinungen – sie stand noch am Mittwoch im Morges beim Gander-Memorial im Einsatz – auf höchstem Niveau: 14,45 im Sprung, 14,50 am Balken und 14,20 am Boden. «Viel besser turnen kann ich nicht. Aber jetzt beginnt die lange Saison allmählich an den Kräften zu zehren», meinte die Luzernerin.Das zweite Schweizer Paar konnte sich dagegen nicht wunschgemäss in Szene setzen. Die 15-jährige Lucia Tacchelli zeigte zwar im Pferdsprung und am Barren ihr grosses Talent. Aber ihr Partner, der amtierende Mehrkampf-Meister Claudio Capelli, stürzte zum Auftakt am Boden gleich zweimal. Das liess sich auch mit einem grossartigen Pferdsprung nicht wettzumachen.So machten vier Ausländer-Paare den Sieg unter sich aus. Fast sah es nach einem erneuten Triumph der 32-jährigen Deutsch-Usbekin Oksana Tschussowitina aus, die im Vorjahren mit dem bulgarischen Partner Jordan Jovtschev gewonnen hatte. Ihr neuer Partner Eugen Spiridonow wies aber nicht ganz diese Klasse auf, so dass sich Steliana Nistor im Finaldurchgang sogar einen Patzer am Stufenbarren leisten konnte. Dank einer Ausgangsnote von 7,00 – sonst erreichte niemand diesen «Maximalwert» – reichte es aber trotzdem zum Sieg und der stattlichen Prämie von 23 000 Franken. SiZürich. Internationaler Paarwettkampf, Final: 1. Steliana Nistor/Flavius Koczi (Rum) 31,60 (Nistor Barren 15,40; Koczi Sprung 16,20). 2. Oksana Tschussowitina/Eugen Spiridonow (De) 30,85 (Tschussowitina Sprung 15,475; Spiridonow Sprung 15,375). 3. Swetlana Kljukina/Sergej Chorochordin (Russ) 30,35 (Kljukina 14,75 Barren; Chorochordin Barren 15,60). 4. Daniele und Diego Hypolito (Br) 28,95 (Daniele 12,75 Balken, Hypolito 16,20 Boden). Qualifikation. Stand nach drei Runden: 1. Nistor/Koczi. 2. Tschussowitina/Spiridonow 89,90. 3. Daniele und Diego Hypolito (Br) 89,15. 4. Kljukina/Chorochordin 89,15. – Ausgeschieden: 5. Ariella Kaeslin/Niki Böschenstein (Sz) 89,00 (Kaeslin mit 14,50 Sprung, 14,50 Balken, 14,20 Boden; Böschenstein mit 15,10 Ringe, 16,25 Sprung, 14,45 Barren). Stand nach zwei Runden: 1. Tschussowitina/Spiridonow 60,55. 2. Hopfner-Hibbs/Gafuik 60,55. 3. Nistor/Koczi 60,40. 4. Kaeslin/Böschenstein 60,35. – Ausgeschieden: 10. Lucia Tacchelli/Claudio Capelli (Sz) 56,80 (Tachelli mit 14,05 Sprung, 13,60 Barren; Capelli mit 13,35 Boden, 16,30 Sprung).

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