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Kampf gegen Sozialabbau und für Recht auf eine Lehrstelle für alle

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Autor: walter buchs

Tausende Kinder von Papierlosen in der Schweiz stünden nach der obligatorischen Schulzeit ohne Perspektiven da, da sie nicht die Möglichkeit haben, eine Lehre zu absolvieren und abzuschliessen. Auf diesen Umstand hat Philippe Blanc von der Kontaktstelle Schweizer-Immigranten/SOS Rassismus am Donnerstag an einer Medienorientierung in Freiburg hingewiesen.

Recht auf Berufsbildung und Regulierung verlangt

Das sei inakzeptabel und widerspreche den Grundprinzipien der Kinderrechtskonvention, welche die Schweiz unterzeichnet hat. Deshalb solle am diesjährigen Tag der Arbeit auf diese Problematik hingewiesen werden. «Wir verlangen für die betroffenen Jugendlichen das Recht auf eine Zukunft und dass sie nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit eine Lehre machen können. Weiter müssen sie das Recht auf Regulierung haben, damit sie ihren Beruf ausüben können», forderte Blanc. Was in den Gemeinden Genf und Lausanne gemacht wurde, sollte auch in Freiburg möglich sein.

Ein weiteres Anliegen der Gewerkschaften am 1. Mai wird die Unterstützung des Referendums gegen die Revisions der Arbeitslosenversicherung (ALG) sein. Für Xavier Ganioz von der Unia sind die vom Parlament beschlossenen «massiven Kürzungen» unannehmbar. Maurice Clément, Koordinator der Syna Freiburg, ergänzte, dass die Leistungen seit Einführung des ALG halbiert wurden.

Trotz zehnjährigem Einsatz für einen Gesamtarbeitsvertrag (Gav) in den Heimen komme man nicht vom Fleck, obwohl 95 Prozent des Personals dies wünsche, bedauerte Chantal Hayoz von der Syna. «Wir verlangen jetzt die Eröffnung von Verhandlungen mit den Heimleitungen», unterstrich Hayoz. Wenn die Arbeitgeber dazu weiterhin nicht bereit sein sollten, müsse man Kampfmassnahmen in Betracht ziehen, ergänzte Gaétan Zurkinden vom VPOD.

Bereits jetzt müsse man sich auf den Kampf gegen die Erhöhung des Rentenalters für Frauen vorbereiten, über die das Bundesparlament voraussichtlich im Juni diskutieren wird, unterstrich Milka Miskovic vom Gewerkschaftsbund.

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