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Kandidatenkarussell dreht sich weiter

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Das Kandidatenkarussell für die Staatsratsersatzwahl vom 4. März dreht sich munter weiter. Inzwischen sind drei neue Namen aufgetaucht: jene der FDP-Gross­ratsmitglieder Didier Castella (Pringy), ehemaliger Syndic von Greyerz, Nicolas Bürgisser (Giffers), ehemaliger Oberamtmann des Sensebezirks, sowie Johanna Gapany (Bulle), Vizepräsidentin der Kantonalpartei und Gemeinderätin von Bulle.

«Ich habe erst mein Interesse an einer Kandidatur angemeldet und bin noch nicht offizieller Kandidat», präzisierte Didier Castella gestern auf Anfrage der FN eine entsprechende Meldung der Tageszeitung «La Liberté». Als ehemaliger Syndic bringe er sicher die nötige Exekutiverfahrung für ein Amt in der Kantonsregierung mit, so Castella. Auch sehe er sich als möglicher Brückenbauer zwischen den politischen Lagern. Er habe zunächst mit diesem Schritt gezögert, da er habe abwarten wollen, ob sich seitens der FDP eine weibliche Kandidatur abzeichne. «Im Prinzip ist die Geschlechterfrage für mich aber sekundär», so Castella. «Am wichtigsten ist die Kompetenz.»

Dabei gibt es in der FDP durchaus Frauen, die ins Spiel kommen könnten. «Ich kann mir eine Kandidatur vorstellen», sagte die 29-jährige Johanna Gapany gestern den FN. Ihre persönlichen Überlegungen zu diesem Thema seien aber noch im Gange. «Auf jeden Fall habe ich noch nicht Nein gesagt, denn Staatsrätin ist eine Funktion, auf die man sicher Lust hat, wenn man in der Politik tätig ist.»

Nicolas Bürgisser war gestern für ein Statement nicht zu erreichen. Gegenüber der «Liberté» hatte er aber gesagt, dass er noch keinen Entscheid gefällt habe. «Ich habe von Nicolas Bürgisser noch nichts gehört», so Gapany. Die Geschäftsleitung der Kantonalpartei werde sich am 12. Dezember zu einer Evaluation der Vorschläge aus den Bezirkssektionen treffen.

Ein oder zwei Kandidaten?

Auch die Gegenseite bleibt nicht untätig. Vorgestern Abend trafen sich Vertreter der SP, der Grünen und der Mitte links – CSP zu einer strategischen Sitzung, um über das weitere Vorgehen zu beraten. «Es kam aber noch zu keinem konkreten Resultat», sagte SP-Kantonalpräsident Benoît Piller den FN. «Wir hatten eine sehr konstruktive Diskussion. Jetzt gehen wir zurück in die Parteien und beraten dort weiter über Perspektiven für diese Ersatzwahl.»

Bruno Marmier, Kantonalpräsident der Grünen, ergänzte: «Das nächste Treffen findet am 12. Dezember statt.» Seine Partei werde sich am 21. Dezember zu einer Generalversammlung treffen, um die Weichen endgültig zu stellen. Für ihn ist weiterhin klar, dass die Parteien links der Mitte lediglich mit einer Kandidatur antreten sollten. Dieser Meinung ist auch CSP-Präsident Philippe Wandeler. Benoît Piller wollte sich zu dieser Frage nicht äussern.

Die Liste jener Personen, die gegenüber den FN sagten, sie seien an einer Kandidatur nicht interessiert, wird indes immer länger. Zu ihnen gehören die Grossratsmitglieder Emanuel Waeber (SVP, St. Antoni), Bernadette Mäder-Brülhart (CSP, Schmitten) und Paola Ghielmini Krayenbühl (Grüne, Corpataux). Katharina Thalmann-Bolz (SVP, Murten) wollte sich noch nicht äussern.

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