Archiv 26.07.2012

Projekt für berufliche Integration ausgezeichnet

Das Integrationsprojekt «tri-cre-jobs» der Guglera-Stiftung deStarts hat den Hauptpreis der «Social Entrepreneur Foundation» gewonnen. Gelobt wurde der innovative Ansatz des Projekts.

Giffers Die Stiftung «Social Entrepreneur Foundation» /SEF-Swiss) unterstützt Personen oder Teams, die mit innovativen Ideen unternehmerische Antworten für gesellschaftliche Fragen und Herausforderungen suchen. Mit der Vergabe ihres Hauptpreises an das Projekt «tri-care-Jobs» der Stiftung deStarts in Giffers (Guglera) zeichnet SEF-Swiss ein Programm aus, das zur Integration von arbeitslosen Jugendlichen beiträgt.

«Die Initiative ist innovativ, indem sie auf unternehmerische Weise privatwirtschaftliche und staatliche Partner einbindet», heisst es in der Würdigung der Jury. Sie sieht «tri-care-jobs» als «kostengünstige, nachhaltig wirksame und multiplizierbare Lösung» an. DeStarts-Präsident Beat Fasnacht wird in der Würdigung als «engagierter, weitsichtiger Social Entrepreneur und Pionier» bezeichnet.

56 Projekte eingereicht

Am Programm «tri-care-jobs» können 16- bis 24-jährige Jugendliche teilnehmen. Beteiligt sind drei Partner: die Jugendlichen, denen ein Berufspraktikum in einem Atelier ermöglicht wird und die ganzheitlich betreut und gefördert werden; die beteiligten Firmen mit ihrer sozialen Verantwortung; der Kanton, welcher sein Bemühen zum Rückgang der von Sozialhilfe abhängigen Personen ergänzt. «Da sich dieses spezielle Integrationsprogramm in der Auf- und Ausbauphase befindet, ist es nach wie vor auf weitere Unterstützung von aussen angewiesen», schreibt deStarts in einer Mitteilung.

Als Hauptpreisträger der SEF-Swiss erhält das Freiburger Programm eine Unterstützung von 10000 Franken. Insgesamt sind dieses Jahr 56 Projekte eingereicht worden; 26 von ihnen haben sich vor der Fachjury präsentiert. Insgesamt wurden vier Finalisten mit einem Start-up-Preis ausgezeichnet, unter denen «tri-care-jobs» die höchste Auszeichnung errungen hat.uh

Beat Fasnacht ist gemäss Jury ein «weitsichtiger Social Entrepreneur».Bild Vincent Murith/a