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Kantersieg gegen ein schwaches Zug

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Autor: Kurt Ming

Endlich haben die Drachen wieder einmal zwei Spiele in Folge gewonnen und konnten damit den Abstand zum Strich auf neun Punkte ausbauen, gegenüber dem gestrigen Gegner sogar auf zehn Zähler erhöhen. Das krasse Resultat täuscht allerdings etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Zuger waren bis weit ins letzte Drittel hinein fast ein ebenbürtiger Widersacher; vor den beiden Toren, wo eben die Spiele entschieden werden, hatte der HCF an diesem Abend allerdings klare Vorteile.

Plötzlich treffsicher

Dies begann bei Olivier Gigon und hörte bei den plötzlich treffsicheren Stürmern auf. Zugs Goalie Lars Weibel, der spätestens Ende Saison die Innerschweizer verlassen wird, erhielt diesmal von Coach Shedden gegenüber HCD-Keeper Berra den Vorzug. Viermal hatte der EVZ mit Berra jeweils um ein Tor verloren, offenbar wollte man dem Team mit diesem etwas überraschenden Wechsel neue Impulse verleihen.

Dies gelang bestenfalls bis zur 41. Minute, als Bykow das kurioseste Tor des Abends gelang: Via Hinterkörper des Goalies fand der Puck den Weg ins Tor doch noch. Von diesem dritten Gegentor erholte sich der EVZ nicht mehr, und Gottéron konnte bis zum Spielende noch etwas fürs Torverhältnis tun. Trotzdem hat man als einzige Mannschaft über dem Strich nach zwei Dritteln der Quali die ominöse Hundertermarke bei den geschossenen Toren noch immer nicht erreicht!

Gigons Schlüsselparade

In Freiburg lief die zwölfte Minute, als der Heimklub sein zweites Powerplay aufzog. Heins verlor an der blauen Linie die Scheibe an Isbister, und der Kanadier Isbister, der auch auf Pelletiers Einkaufsliste nach der Verletzung von Chouinard stand, lief allein auf Gigon zu. Mit einer tollen Parade verhinderte der Jurassier, der sich 60 Minuten lang in bestechender Form zeigte, den möglichen Rückstand für sein Team. Praktisch im Gegenzug gingen dann die Saanestädter in Führung. Knöpfli traf mit einem herrlichen Hocheckschuss zum 1:0. 61 Sekunden später erhöhte Meunier auf 2:0. Die mit zwei ausländischen Backs spielende Zuger Abwehr hatte den Center allein vor dem Tor stehen gelassen. Von diesem Zweitorevorsprung profitierte das Pelletier-Team vorab im zweiten Drittel, als der EVZ mit seinen zwei besten Sturmreihen zum Teil mächtig Dampf machte.

Torreiches Schlussdrittel

Bis zehn Minuten vor Ende führte Gottéron mit 3:0, gegessen war die Suppe im gut besetzten St. Leonhard aber immer noch nicht, obwohl der spätere Sieger trotz der Absenz von drei wichtigen Defensivakteuren hinten sicher stand und kaum Risiken einging. Vorab das Abwehrduo Heins/ Birbaum hatte Zugs Paradesturm um Goldhelm Holden bei seinen überfallartigen Gegenangriffen stets gut im Griff. Spätestens als Botter einen Konter erfolgreich abschloss (50.), liess der Widerstand der Gäste nach, und Sprunger und Neuenschwander konnten gegen die nun inexistente Abwehr noch zweimal buchen. Dies führte am Schluss zum höchsten Saisonsieg der Saanestädter. Für einmal konnten die einheimischen Fans die letzten Minuten in aller Ruhe geniessen.

Zufriedener Pelletier

Klar, dass Gottérons Coach Serge Pelletier zusammen mit seinem Team diese wichtigen drei Punkte mit Genugtuung in Empfang nahm. Gefallen hat dem Trainer für einmal die Chancenauswertung: «Vor dem Tor zeigten meine Spieler doch mehr Effizienz als in vielen Spielen zuvor, und deshalb fiel das Verdikt am Schluss auch so klar aus.» Bei Zugs Verteidiger Marco Maurer entlud sich der Frust in den Schlussminuten. Er spritzte Gigon unnötig mit einem brüsken Abremsen Eis ins Gesicht und wurde dafür von Schiri Mandioni frühzeitig in die Kabine geschickt.

Eine viel bessere Stimmung herrschte bei der Siegermannschaft schon viel früher: Nach dem ersten Tor warfen die Zuschauer Plüschtiere aufs Eis, die die Mannschaft in den nächsten Tagen in Kinderspitälern verteilen wird. Ganz allgemein machte Freiburg auf und neben dem Eis an diesem kalten Freitag den besseren Eindruck; der EVZ seinerseits wird wohl Ende Saison trotz grossen Starthoffnungen nicht um die Playouts herumkommen.

Schon heute Abend wartet auf Freiburg im dritten Zähringer Derby in Bern ein weiterer heisser Tanz. Die Mutzen haben zuletzt fünf Mal gegen ihren alten Rivalen verloren und brennen natürlich auf Revanche. Der HCF wird in der Postfinance-Arena mit der gleichen Mannschaft wie gestern antreten können. Der am Rücken verletzte Law wurde von Pelletier im letzten Drittel geschont, trotzdem spielte der HCF im Gegensatz zum Gegner mit vier Sturmlinien durch. Spielbeginn in der Berner Arena ist 19.45 Uhr.

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