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Kanton erhöht Pensionspreis in Heimen

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Die Intervention von 30 Grossrätinnen und Grossräten zeigt Wirkung: Der seit 2012 eingefrorene Pensionspreis von 103 Franken pro Tag und Heimbewohner wird auf 2019 um einen Franken und auf 2020 um einen weiteren Franken auf 105 Franken erhöht. Dies entlastet die Gemeinden als Trägerschaften, da sie für die nicht gedeckten Hotellerie- und Verwaltungskosten ihrer Heimbewohner aufkommen müssen. Für den Kanton bedeutet dies Mehrausgaben von rund einer Million Franken pro Jahr, da die Mehrheit der Heimbewohner auf Ergänzungsleistungen angewiesen ist, die der Kanton zahlt.

«So ganz zufrieden bin ich nicht», sagt Grossrätin Ursula Krattinger-Jutzet (SP, Düdingen), die den Vorstoss zusammen mit Thomas Rauber (CVP, Tafers) initiiert hatte. Denn eigentlich hatten die Grossräte bereits auf 2019 eine volle Erhöhung um zwei Franken verlangt. «Ich bin überzeugt, dass dieser Vorschlag durchgekommen wäre. So würden die Heime bereits 2019 um diese zwei Franken entlastet.» Die nun vorliegende Lösung ist eine Art Kompromiss in letzter Minute. Denn der parlamentarische Vorstoss war nach dem Einreichen im Dezember 2017 irgendwo zwischen Büro des Grossen Rates und Staatsrat «untergegangen» – wo genau es geharzt hat, will heute niemand mehr wissen, wie die Grossrätin den FN sagt. Gestern haben sich eine Delegation des Staatsrates und die Fraktionschefs des Grossen Rates zu einer Aussprache getroffen und sich auf eine schrittweise Erhöhung des Pensionspreises geeinigt. Der Grosse Rat wird darüber später abstimmen.

Heime und Gemeinden reagieren positiv auf die Erhöhung des Pensionspreises. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagt etwa Daniel Corpataux, Heimleiter in Giffers. Um alle Betriebskosten zu decken, müsste der Pensionspreis aber deutlicher erhöht werden.

im

Bericht Seite 3

«So ganz zufrieden bin ich nicht.»

Ursula Krattinger-Jutzet

SP-Grossrätin

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