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Kanton Freiburg baut Tabakprävention weiter aus

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Autor: walter buchs

«Ein blosses Rauchverbot in den öffentlich zugänglichen Räumen ist nicht genug, denn Rauchen schadet der Gesundheit und tötet.» Mit diesen Worten hat Staatsrätin Anne-Claude Demierre am Montag vor den Medien begründet, warum der Kanton trotz Rauchverbot weiterhin in der Tabakprävention aktiv sein muss.

Am gleichen Tag, an dem die Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über den Schutz vor dem Passivrauchen vorgestellt wurden, haben der Kanton und die Fachstelle Tabakprävention ein neues Vorbeugeprogramm lanciert. Die Leiterin der Fachstelle, Monica Celio, sagte dabei: «Prävention bleibt aktuell, denn trotz Fortschritten beim Rauchverbot auf Gesetzesebene ist es wichtig zu informieren und zu sensibilisieren, zu motivieren und zu unterstützen.»

Raucheranteil senken

Ziel des kantonalen Tabakpräventionsprogramms ist es, im Kanton den Anteil an Raucherinnen und Rauchern zu senken und die Zahl der Personen, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind, zu reduzieren. Denn obwohl der Anteil der rauchenden Personen generell zurückgegangen ist, bleibt das Rauchen nach wie vor ein grosses Problem der öffentlichen Gesundheit, wie sowohl Monica Celio als auch Thomas Plattner, stellvertretender Kantonsarzt, gestern vor den Medien betonten.

Als Massnahmen, um diese Ziele zu erreichen, werden neben Informationskampagnen an die Adresse bestimmter Bevölkerungsgruppen hohe Tabaksteuern und Werbeverbot, eine Reduktion der Verkaufsorte von Tabakwaren sowie die Einhaltung des gesetzlichen Schutzes vor Passivrauchen am Arbeitsplatz ins Auge gefasst. Dabei ist zu erwähnen, dass der Tabakverkauf an Jugendliche unter 16 Jahren bereits verboten wurde.

Pilotprojekte

Wie die Cipret-Leiterin ausführte, stehen deshalb beim Fünf-Jahres-Programm folgende vier Bereiche im Vordergrund: Kampagnen, Information, Koordination, Förderung des tabakfreien Lebens, Schutz vor Passivrauchen, Hilfe beim Rauchstopp.

Als Pilotprojekt läuft beispielsweise «Lehre ohne Tabak». Dieses kantonale Projekt motiviert Lernenden, auf das Rauchen zu verzichten, und Betriebe, die Lernenden aktiv zu unterstützen, rauchfrei zu werden, wie Monica Celio sagte. Ein weiteres Pilotprojekt ist «Radix». Dabei werden teilnehmende Gemeinden wie beispielsweise Tafers vom Bund und vom Kanton bei der Tabakprävention unterstützt.

Neu sollen zudem «speziell verwundbare Gruppen» wie Kinder, Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, Jugendliche in Schwierigkeiten oder Migrantinnen angesprochen werden. Wie das konkret geschehen soll, konnte Monica Celio noch nicht sagen. Die Aktionen würden in Zusammenarbeit mit den betroffenen Partnern angepackt.

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