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Kanton Freiburg erweitert digitalen Service

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Der Kanton Freiburg baut den digitalen Service aus. Ab sofort stehen auf der kantonalen Geoportalseite zahlreiche öffentliche Geodaten und kartografische Webapplikationen für die Bevölkerung zur Verfügung  – kostenlos.

«Geodaten gehören heute zur Infrastruktur wie die Strassen und die Eisenbahn», sagt Bundesrätin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Auf Swisstopo, der beliebten Geodaten-Plattform des Bundes, haben im letzten Jahr mehr als 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer zugegriffen.

Auch der Kanton Freiburg stellt im Rahmen des Ausbaus der Verwaltung 4.0 der Bevölkerung mehr Geoinformationen zur Verfügung. Das Amt für Vermessung und Geomatik informierte am Freitag an einer Medienkonferenz über das Geoportal geo.fr.ch, einen einfachen und kostenlosen Zugang zu öffentlichen Geodaten.

Keine Gebühren mehr für Geodaten

Seit dem 1. Januar 2021 verzichtet der Kanton Freiburg auf alle Gebühren für den Verkauf von Geodaten. Jetzt setzt er mit dem Geoportal geo.fr.ch eine Open-Government-Data-Strategie für Geodaten um. Open  Government Data (OGD )ist eine Philosophie, die die Nutzung, die Wiederverwendung und die Verbreitung von öffentlichen Daten fördert, indem sie kostenlos, in Selbstbedienung und mit minimalen Nutzungsbeschränkungen angeboten werden. «Dies ist im Einklang mit unserer E-Government-Strategie und eine grosse Vereinfachung für die Verwaltung», sagt Staatsrat Georges Godel. Mussten Informationen früher oftmals aufwendig mit unzähligen Telefonanrufen an die verschiedensten Ämter gesammelt werden, so können sie heute einfach online gesucht, abgerufen und genutzt werden. 

Die Geodaten werden im Rahmen der normalen Tätigkeit von der kantonalen Verwaltung erstellt. Ihre Bereitstellung unter Einhaltung der Datenschutz- und Urheberrechtsvorschriften sei ein starker Wirtschaftsimpuls, so Godel. Die Nutzenden könnten Aufwand und Kosten für die Datenerfassung senken und sie ohne Einschränkung auch für kommerzielle Anwendungen nutzen. So können sie beispielsweise neue wertschöpfende Informationsdienste entwickeln, neues Wissen oder abgeleitete Daten produzieren, und diese dann auch verbreiten.

Vorreiter in der Westschweiz

Entsprechend den OGD-Grundsätzen werden Geodaten als standardisierte Webdienste oder als Dateien zum Download angeboten. Derzeit gibt es mehr als 400 Geodatensätze, 17 kantonale Applikationen sowie Ressourcen des Bundes und der Kantone. 

Eine bekannte Applikation sind die «Online-Karten des Kantons Freiburg», die einen umfassenden Überblick über die im Kanton Freiburg verfügbaren Geoinformationsdienste geben. Dieses zweisprachige Portal kann von Kantons- und Gemeindeverwaltungen, Fachleuten aber auch von der Allgemeinheit genutzt werden. Indem es den Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Leistungen online zur Verfügung stellt, trägt die Applikation auch zum Ausbau des E-Government bei. So können Geodaten in Form interaktiver Karten angezeigt und Informationen über das Kantonsgebiet abgefragt werden. Daneben werden auch vergleichbare Angebote des Bundes angeboten mit kostenlosen Geobasisdaten für die ganze Schweiz.

Zusammen mit dem Kanton Genf gehöre der Kanton Freiburg im Bereich Geoportal zu den Vorreitern in der Westschweiz, betont der Freiburger Kantonsgeometer Francois Gigon.

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