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Kanton geht neue Wege

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Ausserhalb des Gerichts den Streit beilegen ist das Ziel der Mediation. In Anwesenheit eines Juristen wird der Täter mit dem Opfer konfrontiert. Je nach Delikt muss der Täter aber trotzdem Genugtuung leisten, Busse bezahlen und allenfalls für Sachschäden aufkommen. «Mit der Mediation wird dem Opfer die Gelegenheit gegeben dem Täter sein Befinden mitzuteilen», sagt Adrian Urwyler, gegenwärtiger Präsident des Kantonsgerichts.

Das Büro für Mediation hat seine Tätigkeit im Herbst aufgenommen. Sandra Dietsche und Gerard Demierre sind die Mediatoren – beide französischsprachig. Laut Urwyler, werde eine dritte deutschsprachige Person ernannt. Auch will das Kantonsgericht die Mediation auf die Erwachsenen ausweiten – bis anhin ist die Tätigkeit auf Jugendliche beschränkt.

Justiz – Der Dienst am Bürger

Anlässlich der Medienorientierung am Dienstag erwähnte Alexandre Papaux, Präsident des Kantonsgerichts im Jahr 2004, ebenfalls die Tage der offenen Türe. «Tage der Ziviljustiz» genannt. Der von Schauspielern, Richtern und Anwälten initiierte Prozess Mitte Oktober sei ein grosser Publikumserfolg gewesen, bemerkte Papaux. Auch hätten rund 20 Klassen der Orientierungsstufen an der Veranstaltung teilgenommen.

«Wir wollten der Bevölkerung in Erinnerung rufen, dass die Justiz in erster Linie ein Dienst am Bürger ist.»

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