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Kanton kauft «Gambach»

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Untertitel: Platz schaffen für Kollegiumsschüler

Mit 103 zu 0 Stimmen hat der Grosse Rat gestern Morgen einen Kredit von 11,1 Millionen Franken genehmigt. Dieser Kredit ermöglicht dem Kanton einerseits den Ankauf der Liegenschaft des Kollegiums Gambach von der Kongregation der Ursulinenschwestern im Betrag von 9,3 Millionen Franken. In diesem Betrag ist andererseits ein Studienkredit von 1,8 Millionen enthalten, mit welchem ein Architekturwettbewerb für den Ausbau des Kollegiums lanciert werden soll. Für den zukünftigen Ausbau rechnet der Kanton mit 35 Millionen Franken (vgl. dazu auch FN vom 4. Dezember 2004).

Keine Opposition

Das Gambach-Geschäft passierte den Grossen Rat ohne Opposition. Kommissionssprecher André Masset (CVP, Estavannens) wies darauf hin, dass am Kollegium Gambach zurzeit in 33 Klassen 650 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Das Kollegium ist damit an den Grenzen seiner Kapazität angelangt. Das gleiche gilt auch für die Kollegien St. Michael (1300 Schüler in 57 Klassen) und Heilig Kreuz (1000 Schüler in 42 Klassen). Mehr Raum sei also dringend notwendig.

Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot betonte, dass das im Bau befindliche Kollegium in der Broye zwar kurzfristig eine Entlastung bringe. Die damit geschaffenen Kapazitäten genügten aber nicht. «Die Liegenschaft Gambach gibt uns die Möglichkeit zum Ausbau», hielt sie fest und hofft, dass sie im Verlauf des nächsten Jahres dem Grossen Rat den Baukredit zur Genehmigung vorlegen kann. Sie wies auch darauf hin, dass die Ursulinen an 0einer Weiterführung des «Gambach» als Schule interessiert seien.

Der richtige Weg

Für Georges Godel, Präsident der Finanzkommission, geht der Kauf des Kollegiums Gambach in die richtige Richtung. Die Finanzkommission steht dafür ein, dass der Staat wenn immer möglich auch Besitzer der Liegenschaften ist, in welchen seine Institutionen untergebracht sind.

Die Fraktionen von CVP und CSP stehen nach Aussage ihrer Sprecher André Ackermann und Nicole Aeby-Egger geschlossen hinter dem Geschäft. Nicolas Bürgisser wies allerdings darauf hin, dass die CSP erstaunt sei über die Höhe des Studienkredits. Es scheine, dass sich Architekten und Planer auf Kosten des Staates kräftig bereicherten. Gemäss SP-Sprecher Guy-Noël Jelk ist es wichtig, dass die Schüler und Lehrer optimale Bedingungen erhalten. Sowohl FDP-Sprecherin Madeleine Freiburghaus wie auch SVP-Sprecher Ueli Johner-Etter, wiesen auf den Handlungsbedarf in Sachen Schulraum hin und betonten, dass man bei diesem günstigen Geschäft zugreifen müsse.

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