Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kanton legt den roten Teppich aus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Kanton hat im Internet eine Übersicht jener Flächen gemacht, die für Unternehmen für eine Ansiedelung interessant sein könnten (siehe Kasten). Auf diesen Arealen will der Kanton interessierten Unternehmen möglichst viele Hürden aus dem Weg räumen. Dies erklärte Raumplanungsdirektor Maurice Ropraz gestern vor den Medien. Die Grundlage ist der überarbeitete kantonale Sachplan, einer der vorbereitenden Elemente bis zum Erlass des revidierten Richtplans, der für 2019 erwartet wird.

Der Staatsrat hat 410 Hektaren an acht Standorten zu strategischen Sektoren erklärt, wovon 270 Hektaren eingezont sind. 90 Hektaren sind insgesamt noch nicht überbaut, namentlich auf den Arealen Löwenberg/Murten, Rose de la Broye und Châtel-St-Denis. Die Sektoren Bahnhof Freiburg, Birch/Düdingen und En Raboud in Romont sind zwar voll, weisen aber Verdichtungspotenzial auf. 221 Hektaren wurden als Arbeitszonen von kantonaler Bedeutung bezeichnet, 99 Hektaren sind verfügbar. Lokale Träger sind für die Entwicklung der Zonen zuständig. Der Kanton liefert technische und finanzielle Unterstützung. Aber: Schon länger ist klar, dass zwischen realer und erwünschter Verfügbarkeit ein Unterschied besteht, was die Vermittlung des Bodens erschwert (die FN berichteten).

Bis 100 Hektaren auszonen

Ein Teil des erfassten Bodens entzieht sich einem Zugriff, weil nur ein kleiner Teil des Bodens der öffentlichen Hand gehört. «Die Herausforderung der Zukunft ist es, an der Verfügbarkeit zu arbeiten», so Ropraz. Freiburg weist schweizweit den grössten Anteil an Reserven auf. Bis zu 100 Hektaren müssten allenfalls wieder ausgezont werden. Laut Ropraz könnte diese Fläche aber auch viel kleiner sein, zum Beispiel weil Gemeinden ihre nicht verkäuflichen «Ladenhüter» für anderes denn als Bauzone nutzen wollen.

Ropraz erinnerte daran, dass in Freiburg genug Reserven für die nächsten 15 Jahre existieren. Allerdings sind nicht alle Flächen gleich gut zugänglich, und nicht alle entsprechen den Wünschen der Unternehmen. Das neue Raumplanungsgesetz gibt vor, beim Verkauf von Boden eingezonte Flächen vorzuziehen, sie optimal zu nutzen sowie vorhandene Bausubstanz zu sanieren; und nicht wie früher einfach Areale neu einzuzonen. Das bedingt, dass Firmen Böden angeboten werden können. Am Freitag will Ropraz über Instrumente informieren, mit denen der Kanton den Verkauf von Arealen im kollektiven Interesse vereinfachen will.

Geoportal: Alle Informationen von Interesse für Unternehmen

B is anhin waren die Informationen über mögliche Entwicklungsgebiete nur auf Papier verfügbar. Im Rahmen der Übertragung staatlicher Aufgaben auf das Internet sind diese Daten neuerdings auch online verfügbar. Sie können auf dem Geoportal des Raumplanungsamtes unter der Adresse www.fr.ch/brpa abgerufen werden. Die Website enthält vielfältige Informationen über alle nicht überbauten Parzellen in den Arbeitszonen von kantonaler Bedeutung und die grob umrissenen Perimeter der strategischen Sektoren. Die Angaben können laufend nachgeführt werden. Das Portal soll Unternehmen die Suche nach möglichen Standorten vereinfachen. fca

Meistgelesen

Mehr zum Thema