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Kanton sagt Nein zu mehr Kiesabbau und zur Deponie in Düdinger Lengi Weid

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Im Gebiet Waldegg zwischen Ottisberg und Räsch in Düdingen plant die einfache Gesellschaft Lengi Weid, der unter anderen das Unternehmen JPF Gravières SA und der Unternehmer Fernand Andrey angehören, eine neue Deponie. In dieser soll unverschmutztes Aushubmaterial gelagert werden. Zudem sollen die Materialabbauzone für die Kiesabbaustelle Lengi Weid erweitert und eine neue Zufahrtsstrasse durchs Kiemy gebaut werden.

Mehrere Einsprachen

WWF Freiburg, Pro Natura Freiburg, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und die Freiburger Sektion des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) hatten im Februar 2017 Einsprachen eingelegt. Die Verbände kritisierten unter anderem, der Umweltbericht sei unvollständig und die Kompensationsmassnahmen genügten nicht; zudem fehlten Verkehrssicherheitsstudien (die FN berichteten).

Nun zeigt sich, dass auch das Bau- und Raumplanungsamt des Kantons Freiburg unzufrieden ist mit dem Zonennutzungsplan und der nötigen Änderung des Planungs- und Baureglements der Gemeinde Düdingen: Im aktuellen Amtsblatt teilt das Amt mit, dass es diese Änderungen nicht genehmigen wird. Laut schriftlicher Auskunft von Mediensprecherin Corinne Rebetez würde die Deponie substanziell höher als das ursprüngliche Gelände; das sei mit dem Landschaftsschutzperimeter nicht vereinbar. Zudem habe der Umweltverträglichkeitsbericht nicht abschliessend untersucht, wie sich die geplante neue Zufahrtsstrasse auf die Natur auswirke.

Die Gemeinde Düdingen hat nun dreissig Tage Zeit, um beim Kanton eine Stellungnahme abzuliefern. Den FN will Ammann Kuno Philipona deshalb nichts sagen: «Das ist ein laufendes Verfahren.»

njb

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