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Kanton sieht Co-Working-Finanzierung nicht als seine Aufgabe

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Gemeinschaftsarbeitsplätze entsprechen einem Bedürfnis.
Bild zvg

Der Kanton Freiburg ermutigt die Schaffung von Gemeinschaftsarbeitsplätzen. Er will sich aber nicht finanziell daran beteiligen.

Der Staat soll marktwirtschaftliche Lösungen zur Förderung von regionalem Co-Working erarbeiten und mit eigenen Angeboten auch eine Vorbildfunktion übernehmen. Das fordern die Grossräte André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) und Susanne Aebischer (CVP, Kerzers) in einem Postulat. Solche Massnahmen sollen die Schaffung von Gemeinschaftsarbeitsplätzen ermöglichen, die einen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen stiften, schreiben sie in ihrem Vorstoss. Sie wünschen sich namentlich finanzielle Unterstützung, eine Vorbildfunktion in der kantonalen Verwaltung und erwarten so Einsparungen bei Infrastrukturen und Auswirkungen auf die Verkehrskonzepte.

Chance für Hotellerie?

In seiner Antwort anerkennt der Staatsrat, dass Co-Working als Arbeitsform an Popularität gewinnt und den Bedürfnissen einer Generation von Selbstständigerwerbenden, Unternehmern und Arbeitnehmern entspricht, die vom Austausch in derartigen Räumen profitieren. Es gebe bereits eine Reihe von Co-Working-Spaces im Kanton. Diese Einrichtungen seien aber ohne Unterstützung des Staates geschaffen und entwickelt worden. Dies bestätigt gemäss dem Staatsrat, dass ein echter Bedarf und eine Nachfrage für derartige Dienstleistungen besteht. Um eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber den bestehenden Einrichtungen zu vermeiden, sollten allfällige neue Strukturen aber ebenfalls ohne eine spezifische Unterstützung des Kantons aufgebaut werden, schreibt er in seiner Antwort. Co-Working-Spaces könnten auch für gewisse Hotellerie- oder Parahotellerie-Betriebe eine interessante Nebentätigkeit darstellen, betont er. Die Gewährung von finanziellen Beiträgen für neue Einrichtungen erachtet der Staatsrat aber als problematisch.

Arbeitsplatz der Zukunft

Offen zeigt sich der Staatsrat hingegen bezüglich der Möglichkeit, selber solche Co-Working-Spaces zu schaffen. So wolle er demnächst das Projekt: «Arbeitsplatz der Zukunft beim Staat Freiburg» starten. Covid-19 habe gezeigt, dass die Effizienz durch Flexibilisierung der Arbeitsweise gewährleistet werden kann. Co-Working-Spaces für das Verwaltungspersonal des Kantons könnten in diese Überlegungen integriert werden. Dies entspreche auch der Personalpolitik im Zusammenhang mit dem Digitalisierungsprojekt Freiburg 4.0.

Die flexible und mobile Arbeit solle eine optimale Flächennutzung ermöglichen, schreibt der Staatsrat weiter. Dies werde dazu beitragen, die Effizienz von Prozessen wie Planung, Bau, Umzug und Gebäudebetrieb zu steigern, Ressourcen zu zentralisieren und Umbaukosten zu reduzieren. Mit einer neuen Immobilienstrategie sei es auch offensichtlich, dass die mobile Arbeit die Zahl der Fahrten von und zur Arbeit insbesondere zu Spitzenzeiten reduziert.

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