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Kanton soll sich um das Schlachtpanorama Murten kümmern

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Der Kulturclub des Grossen Rats möchte, dass sich der Staatsrat des Schlachtpanoramas von Murten, das derzeit in einem Militärdepot vor sich hin darbt, annimmt.

Das Schlachtpanorama von Murten ist eines der wenigen noch erhaltenen Panoramen der Schweiz. Es ist hundert Meter lang und stammt vom renommierten deutschen Panoramamaler Louis Braun. Er erstellte das Bild 1893 innerhalb von zehn Monaten. Ab 1924 war es in Murten gelagert, wurde nur gelegentlich ausgerollt und nie montiert. Auf Initiative einer 1996 errichteten Stiftung wurde das Werk restauriert und an der Expo.02 im Monolith von Jean Nouvel auf der Arteplage Murten gezeigt. Seither liegt es in einem Zwischendepot der Armee.

Historisches Kulturgut

In einer Anfrage fordert Grossrat Hubert Dafflon (Die Mitte, Grolley) im Namen des Kulturclubs den Staatsrat nun auf, diesen unbefriedigenden Zustand zu beenden. «Es ist unabdingbar, dass der Kanton die Zügel wieder in die Hand nimmt, um den langfristigen Erhalt dieses wunderbaren Panoramas zu sichern», schreibt Dafflon. Als Kulturgut von historischem Wert und touristische Attraktion müsse es im Kanton verbleiben. Am besten in Murten, wo es in einem dafür angemessenen Gebäude aufgebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden solle. Denkbar seien aber auch Standorte in der Stadt Freiburg, beispielsweise auf dem Parkplatz des Bürgerspitals, oder im Greyerzbezirk. «Es ist wichtig, dass der Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist und Synergien mit anderen kulturellen und touristischen Aktivitäten genutzt werden können, um die Betriebskosten für das öffentlich zugängliche Panorama decken zu können.»

Dafflon will vom Staatsrat nicht nur wissen, welches die Möglichkeiten des Staatsrats sind, sich des Projekts anzunehmen. Er fragt auch, ob der Kanton bereit wäre, als Hauptinvestor für den Bau eines Ausstellungsgebäudes aufzutreten sowie der Stiftung eine Betriebsdefizitgarantie zu gewährleisten. 

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