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Kanton träumt von einem «Quartier der Innovation» für Cardinal-Gelände

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Autor: Carolin FOehr

Bereits nach den Osterfeiertagen werden Kanton und Stadt Freiburg ein besonderes Geschenk erhalten. Dann soll ein erster Bericht über die mögliche Nutzung des Cardinal-Geländes als «Innovations- und Technologiepark» vorliegen. Das sagte Jean-Luc Mossier, der seit April der Freiburger Wirtschaftsförderung vorsteht, gestern auf Anfrage.

«Der Text wird klarstellen, welche Ideen umsetzbar sind und welche nicht», so Mossier. Die Expertengruppe werde sich darüber äussern, welche Wirtschaftszweige sich für eine Ansiedlung eignen würden, wie das Gelände aufgeteilt und die Projekte finanziert werden könnten. Mehr will Mossier bislang zwar nicht sagen. Doch er stellt fest: «Ziel ist es nicht, einen rein akademischen Standort zu schaffen.»

Aus «Park» wird «Quartier»

Was genau das bedeutet, hatte Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen anlässlich der Kaufvertragsunterzeichnung (FN von gestern) genauer erklärt. Ihm schwebe vor, das Gelände als ein «vielseitiges Stadtquartier» auszugestalten, in dem Unternehmen, aber auch «Grünzonen, Restaurants und Terrassen» möglich seien – eine Vision, die besonders der städtischen CVP gefallen könnte. Dazu ein neuer Wirtschaftsstandort, der Technologie-Start-ups und Clean-Tech-Firmen anziehe und wo sich die Hochschulen vernetzen könnten. Schliesslich will sich der Kanton mit der Schaffung des schweizweit ersten «Zero-carbon»-Standorts energietechnologisch positionieren.

Weichen sind gestellt

Alles nur Tagträume? Eher nicht. Denn zur genannten Expertengruppe gehören neben dem Direktor der Freiburger Wirtschaftsförderung und zwei Vertretern der Stadt Freiburg auch je ein Delegierter der Freiburger Universität, der Freiburger Fachhochschulen und der ETH Lausanne an. Ihre Wünsche werden zumindest angehört werden. Mit Adrienne Corboud Fumagalli (siehe Interview) und Jean-Luc Mossier sitzen zudem zwei gute Kenner des Lausanner Innovationsquartiers in der Gruppe. Schliesslich beteuern alle Seiten, ein Technologiepark sei für den Freiburger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort eine «einmalige Chance».

Hinzu kommt, dass mit der Revision des nationalen Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes ein wichtiger Zustupf vom Bund kommen könnte – Bundesrätin Doris Leuthard hatte dies im Herbst durchblicken lassen. Dazu sollten sich Kanton und Stadt allerdings rasch auf eine gemeinsame Strategie einigen.

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