Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kanton und Gemeinden rücken näher zusammen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Unwetter hat die Saane zu einem bedrohlichen Strom anschwellen lassen, dem der Staudamm Rossens nicht mehr standhält: Sein Bruch löst eine Flutwelle aus, für die Bevölkerung lebensgefährlich. Ein Schreckensszenario von vielen, auf die der Kanton und seine Gemeinden künftig besser vorbereitet sein wollen. Dazu hat der Grosse Rat Ende letzten Jahres ein neues Gesetz über den Bevölkerungsschutz (BevSG) beschlossen, das neu gebildete Führungsorgane und eine stärkere Einbeziehung der Gemeinden in das Risikomanagement vorsieht.

Tatsächlich verfügen bereits einige Gemeinden über entsprechende Strukturen: So leitete Freiburg kürzlich eigenständig die Evakuierung der Bewohner des Galteren-Tals, und das Hochwasser von 2006 brachten die Gemeinden Düdingen und Wünnewil-Flamatt gemeinsam unter Kontrolle. Dass aber in der Mehrheit der Gemeinden Nachholbedarf bestehe, darauf wiesen der Generalsekretär der Sicherheits- und Justizdirektion (SJD), Beat Renz, sowie Jean-Denis Chavaillaz, Ammann der Gemeinde Hauterive, in einer Darstellung des Gesetzes hin. Anlässlich der Generalversammlung des Freiburger Verbandes des Zivilschutzes (FVZS) am Freitagabend in Villars-sur-Glâne stellten sie die wesentlichen Neuerungen des Gesetzes vor.

Besonders in den Bereichen der Risikoanalyse, der Prävention von Katastrophen und Notlagen sowie den Planungs- und Organisationsmassnahmen im Falle eines Einsatzes setzt der Kanton künftig intensiver auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Das eigens ins Leben gerufene, unter der Aufsicht des Staatsrates stehende kantonale Führungsorgan (KFO) liefert den Gemeinden zum Beispiel regelmässig Analysematerial, welches die Gefahr beschreibt, mögliche Auswirkungen aufzeigt und einzusetzende Organisationen auflistet. Im Ernstfall eines Einsatzes, so Chavaillaz, sollen KFO und GFO (Gemeindeführungsorgan) gemeinsam schnell und effizient die Situation erfassen und notwendige Massnahmen ergreifen können.

Die Gemeinden haben bis Ende 2009 Zeit, die neue Struktur des GFO selbstständig oder in Kooperation mit Nachbargemeinden einzurichten. Bis dahin sollen auch alle Kaderposten und Verbände hinreichend auf ihre Aufgaben vorbereitet werden – eine der grössten Herausforderungen, so die Referenten.

Mehr zum Thema