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Kanton will dem Insektenschwund den Kampf ansagen

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Die aktuellen Kenntnisse über die Verbreitung der Insekten im Kanton sind sehr lückenhaft. Dies schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf ein Postulat von Grossrat Ralph Alexander Schmid (GLP, Lu­gnor­re). Die Kantonsregierung sei sich der Bedeutung der Insekten in den Ökosystemen und als Faktor, der zur Artenvielfalt beiträgt, bewusst. Deshalb empfiehlt er Schmids Postulat zur Annahme. Der Staatsrat weist aber auch darauf hin, dass er sich nach einer Anfrage von Grossrat Nicolas Pasquier (Grüne, Bulle) bereits dazu verpflichtet habe, im Rahmen der Ausarbeitung einer kantonalen Strategie für die Biodiversität die Kenntnisse über die Insekten zu verbessern. Die Dokumente sollen bis Mitte 2021 vorliegen. Der Insektenschwund sei ein komplexes Problem, das besondere Beachtung verdiene, so der Staatsrat weiter. Denn er gehe mit einem Rückgang der Biodiversität einher. Zu den Gründen für den Insektenschwund würde das Wegräumen von Strukturen wie Hecken oder Einzelbäumen gehören, aber auch die Eindolung und Kanalisierung von Gewässern, ungeeignete Landwirtschaftspraktiken sowie Lichtverschmutzung. Es müsse aber auch berücksichtigt werden, dass das Verschwinden bestimmter Insekten mit dem Auftauchen anderer einhergehe, was wieder neue Umweltprobleme verursache – etwa im Fall des Asiatischen Laubholzbockkäfers (die FN berichteten). Auch der Klimawandel habe einen Einfluss auf das Gleichgewicht der Ökosysteme.

jcg

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