Bulle 11.07.2018

Die Mitarbeiter der Stiftung Clos Fleuri wollen Garantien

Das Personal der Stiftung Clos Fleuri in Bulle bleibt nach dem Entscheid, den Direktor im Amt zu belassen, skeptisch. Es fordert Garantien, namentlich für den Persönlichkeitsschutz.

Die Direktion der Behinderteninstitution Clos Fleuri in Bulle ist vor einem halben Jahr wegen Klagen des Personals in ein schiefes Licht geraten. Nach einer externen Beurteilung werden der Institution eine ganze Reihe von Massnahmen auferlegt (die FN berichteten).

Nun wurden das Personal sowie der Verband der Organisationen des Personals der Sozialen Institutionen des Kantons Freiburg (VOPSI) vergangene Woche über den Entscheid des Stiftungsrats informiert, den aktuellen Direktor Charles Butty im Amt zu belassen, wie der VOPSI am Dienstag mitteilte.

Eine Personalkommission

Das Personal wolle auch im Interesse der Bewohner weiterhin mit der Direktion kooperieren, fordere aber «solide Garantien», namentlich, was den Persönlichkeitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffe. Gefordert werden laut dem Communiqué auch ein effizientes Coaching der betroffenen Instanzen und Teams, die Schaffung des Postens eines pädagogischen Verantwortlichen innerhalb der Direktion sowie die baldige Einsetzung einer Personalkommission, in die auch der VOPSI integriert sein soll. Der Personalverband weist auch darauf hin, dass das Clos-Fleuri-Personal die Unterstützung mehrerer Persönlichkeiten aus der Politik geniesse, darunter von Christian Levrat, Ständerat und Präsident der SP Schweiz. Drei sozialdemokratische Grossräte hätten auch an der letzten Mitarbeiterversammlung teilgenommen. Die Kantonalpartei unterstütze die betroffenen Angestellten darin, schnell Lösungen zu suchen und das Personal sowie dessen Wünsche zu respektieren.

«Ich glaube sehr an die Tragweite der Massnahmen, die von der tripartiten Kommission empfohlen wurden, und an unser Engagement gegenüber dem Personal», sagte der Clos-Fleuri-Direktor Charles Butty auf Anfrage.

jcg