Freiburg 06.12.2018

Eine Mikrosite hilft, die TPF zu verstehen

Die Freiburgischen ­Verkehrsbetriebe TPF haben sich in den letzten Jahren eine neue Struktur ­gegeben. Auf einem Unterordner seiner Website erklärt das Unternehmen nun, wie es organisiert und finanziert ist.

Wie setzt sich der Preis für eine Fahrkarte zusammen? Welche Investitionen sind geplant? Warum haben die TPF einen Immobiliensektor? Über diese und ähnliche Fragen gibt seit kurzem ein Unterordner auf der Website der TPF Auskunft. Die sogenannte Mikrosite ist via «TPF im Überblick», «Identität», «Corporate» zu finden.

«In der Vergangenheit verfügten wir über Karteikarten, mit denen wir etwa Anfragen aus der Politik beantworten konnten», so TPF-Sprecher Stéphane Berney gestern an einer Medienorientierung. «Als sich unser Unternehmen aber neu als Holding strukturiert hat, wurden diese Karteikarten überflüssig. Wir wollten danach die Informationen über die Struktur und die Finanzierung für jedermann zugänglich machen.»

«Bedürfnis nach Transparenz»

Mit diesem Unterordner würden Interessierte Antworten auf Fragen finden, die immer wieder auftauchten, so Berney. Beispielsweise warum an einem Standort ein Billett­automat stehe und an einem anderen nicht.

Gemäss Berney würden die Informationen auf diesem Unterordner auch ständig an die Aktualität angepasst. Beispielsweise, wenn eine neue Buslinie eröffnet wird.

Auf einer interaktiven Karte genügt ein Klick, um Informationen über folgende Themen zu erhalten: Geschichte, Mobilität, Infrastruktur, Organisa­tion und Finanzierung, Immobilien sowie Innovation.

Für die TPF steht der neue Bereich ihrer Website im Zeichen der Transparenz. «Es war ein Bedürfnis», so Berney. «Wir haben das Projekt drei bis vier Monate nach Bekanntwerden der Affäre um den Gelben Riesen lanciert.» Nach den SBB hätten die TPF als zweites Bahnunternehmen einen solchen Bereich auf ihrer Website aufgeschaltet.

Für die Ergänzung ihrer Website zogen die Verkehrs­betriebe eine PR-Agentur und eine Werbeagentur bei. Die Realisierung des Projekts hat die TPF rund 70 000 Franken gekostet, so Berney.

Webshop und interaktive Karte

Nebst dem Unterordner über die Organisation und Finanzierung verfügt die TPF-Web­site seit kurzem über zwei Neuerungen. So ist es im Bereich Ticketing über den Webshop nun möglich, beispielsweise Abonnemente zu verlängern. Auch ist das Bahn- und Busnetz jetzt auf einer interaktiven Karte aufgeschaltet, die ebenfalls zahlreiche und ak­tuelle Informationen bietet. So zum Beispiel, wenn der Fahrbetrieb durch Bauarbeiten beeinträchtigt ist.