Freiburg 13.02.2020

Familienpolitik soll sich an der Gegenwart ausrichten

Rund ein Drittel der Grossräte fordern vom Staatsrat einen neuen Bericht zur Familienpolitik und einen Massnahmenplan für die heutigen Bedürfnisse.

Familien bringen der Gesellschaft unschätzbare Leistungen und brauchen entsprechend auch günstige Rahmenbedingungen und spezifische Unterstützung. Dieser Meinung sind die Grossrätinnen Anne Meyer Loetscher (CVP, Estavayer) und Bernadette Mäder-Brülhart (Mitte links – CSP, Schmitten) sowie 32  Mitunterzeichnende, die in einem Postulat einen neuen Bericht für eine umfassende Familienpolitik fordern. Dieser könne dann abgestützt auf die gegenwärtige Lage und Bedürfnisse als neues Steuerungsinstrument dienen. Familienpolitik habe sich nicht ausschliesslich auf die materielle Sicherheit der Familien zu konzentrieren, sondern müsse auch deren Leistungen anerkennen und unterstützen.

In seiner Antwort schreibt der Staatsrat, dass 2004 ein Bericht zur umfassenden Familienpolitik erarbeitet wurde. Seither habe es zahlreiche Überarbeitungen gegeben.

Wenn auch der Kanton seither viel Engagement und Bewusstsein für die Bedürfnisse der Familien gezeigt habe, anerkennt er doch die Wichtigkeit, Informationen zu den heutigen Realitäten in einer neuen Ausgabe des Berichts zu vereinen. Dabei soll auch künftigen Bedürfnissen vorgegriffen werden.

Nach Staatsrat soll dies in zwei Phasen verlaufen. Zuerst soll eine Bestandesaufnahme mit einem statistischen Porträt der Freiburger Familien erstellt werden, inklusive einer detaillierten Bedarfsabklärung.

Daraus würden dann die Hauptachsen der kantonalen Familienpolitik abgeleitet. Je nach Ergebnis werde auch ein Aktionsplan erarbeitet.

uh