Freiburg 09.03.2018

Projektaufruf für Agri & Co Challenge läuft

Unternehmen können sich ab sofort bewerben: Die innovativsten Projekte des Agri & Co Challenge ­erhalten eine finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit, sich auf dem ehemaligen Elanco-­Gelände niederzulassen.

Die Direktionen der Volkswirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft des Kantons Freiburg haben die Anmeldung für den ­Agri & Co Challenge eröffnet. Der Wettbewerb richtet sich an innovative Unternehmen aus der ganzen Welt, die in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft und Biomasse tätig sind.

Die fünfzehn innovativsten Projekte erhalten Preise im Gesamtwert von 500 000  Franken. Der Wettbewerb beinhaltet zwei Programme: «Standortwechsel» oder «Remote-Zusammenarbeit». Diese wurden für die Bedürfnisse unterschiedlicher Unternehmensprofile entwickelt, damit das Innovations- und Zusammenarbeitspotenzial ausgeschöpft werden kann. Das Programm «Standortwechsel» bietet den siegreichen Unternehmen die Möglichkeit, sich während zwei Jahren kostenlos auf dem ehemaligen Elanco-Gelände und zukünftigen Innovationsgelände in Saint-Aubin niederzulassen, um ihre Projekte voranzutreiben.

Zudem erhält jedes Gewinnerprojekt 30 000 Franken und Unterstützung in Form von Mentoring und Coaching. Das Programm «Remote-Zusammenarbeit» bietet ausländischen Unternehmen die Möglichkeit, das Freiburger und Schweizer Netzwerk im Lebensmittelsektor zu entdecken und eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zu entwickeln (FN vom 19.1.2018).

Eine Jury beurteilt die eingereichten Vorschläge nach den Kriterien Innovationsgrad und Machbarkeit, Nachhaltigkeit, Marktpotenzial und Potenzial für neue Arbeitsplätze. Sie setzt sich aus Personen aus den Bereichen Forschung, Hochschulen und Wirtschaft zusammen. Paola Ghillani, die ehemalige Geschäftsführerin der Max-Havelaar-Stiftung, präsidiert sie. «Mit der Agri  & Co Challenge wollen wir das innovative und nachhaltige Unternehmensnetzwerk der Region weiterentwickeln, Synergien zwischen den Wirtschaftssektoren begünstigen», so Ghillani laut Mitteilung.

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