FREIBURG 09.02.2019

Saisonbedingter Anstieg hält weiter an

Die Arbeitslosenquote im Kanton ist im Januar um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Sie beträgt neu 3,1 Prozent der erwerbs­fähigen Bevölkerung.

Im Januar zählte der Kanton Freiburg 5078 Arbeitslose. Das sind 210 Personen mehr als im Vormonat, aber 348 Personen weniger als im Januar 2018, wie das Amt für den Arbeitsmarkt mitteilt.

Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 3,1 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung.

In fast allen Bezirken

Nur im Greyerz- und im Sensebezirk blieb die Quote unverändert, bei 3,5 beziehungsweise 1,6 Prozent. In allen anderen Bezirken hat sie zugenommen. Im See- und Glanebezirk stieg sie um je 0,1 Prozentpunkte auf 2,1 beziehungsweise 3,7 Prozent, im Broye- und Vivisbachbezirk um je 0,2 Prozentpunkte auf 3 beziehungsweise 3,4 Prozent und im Saanebezirk um 0,3 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent. Im Landesdurchschnitt ist die Arbeitslosenquote ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent gestiegen.

Die Stellensuchendenquote ist auf 5,1 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung gestiegen. Am 31. Januar zählte der Kanton Freiburg 8414 Stellensuchende. Das sind zwar 128  Personen mehr als im Vormonat, aber 614 Personen weniger als im Januar 2018. Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote auf 4,5  Prozent gestiegen.

Weiter hat das Amt für den Arbeitsmarkt im Januar zwei Gesuche um Kurzarbeit bearbeitet. Ende des Monats hatte allerdings kein Unternehmen eine Bewilligung für Kurzarbeit, und es wurden in diesem Monat auch keine Gesuche um Schlechtwetterentschädigung bearbeitet.

Bei 79 Unternehmen hat das Amt für den Arbeitsmarkt im Januar Kontrollen bezüglich der Schwarzarbeit durchgeführt, die insgesamt 178 Arbeitnehmende betrafen.