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Kantonalverband in Frage gestellt

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Autor: Karin Aebischer

Im März stimmt die Delegiertenversammlung des Freiburgischen Feuerwehrverbandes in Broc über die neuen Statuten ab. Im Hinblick auf diese Abstimmung wollte Vorstandsmitglied Andreas Freiburghaus die Mitglieder des Sensler Feuerwehrverbandes am Freitagabend dazu anregen, über diese Strukturen nachzudenken. «Braucht es den kantonalen Feuerwehrverband überhaupt noch?», warf er in die Runde. Aus seiner Sicht sei es in Zukunft auch möglich, eine Präsidentenkonferenz durchzuführen.

«Desorganisieren»

Laut dem Feuerwehrkommandanten ist es heute sehr schwierig, Freiwillige zu finden. Zugleich betonte er, dass in diesem Zusammenhang «desorganisieren» wichtiger sei als «überorganisieren». Der Vize-Präsident des Kantonalvorstandes, Fredy Tschachtli, war aber nicht gleicher Ansicht. Er betrachtet den Kantonalverband immer noch als ein gutes Instrument. Er befürchtet, dass ohne Kantonalverband in Zukunft alles nur noch von der kantonalen Gebäudeversicherung (KGV) ausgehe.

Zum ersten Mal sprach der neue KGV-Direktor Jean-Claude Cornu an der Delegiertenversammlung der Sensler Feuerwehren in St. Silvester. Barbara Wyssbrod, die Präsidentin des Feuerwehrverbandes des Sensebezirks, habe als bisher einzige Frau im Kanton Freiburg erfolgreich am Kommandanten-Kurs teilgenommen, so Cornu. Er präsentierte zudem die obligaten Zahlen: So hat die KGV im vergangenen Jahr auf kantonaler Ebene 275 Schadenfälle durch Brände verzeichnet (407 im 2009). Diese verursachten eine Schadensumme von 8,8 Millionen Franken. Allein 46 Schäden für eine Schadensumme von 2,2 Millionen Franken betrafen den Sensebezirk. Im Bereich Elementarschäden sei 2010 sehr ruhig gewesen. So wurden im Sensebezirk 45 Gebäude für insgesamt 118 500 Franken beschädigt. Für das geplante Feuerwehr-Ausbildungszentrum in Châtillon hofft Jean-Claude Cornu, das Baugesuch noch im Herbst einreichen zu können.

Barbara Wyssbrod informierte, dass sie 2011 ihre politische Arbeit verstärken und sich in Freiburg weiterhin für die Anliegen der Sensler Feuerwehren einsetzen werde. Nebst der Präsidentin stellen sich auch die weiteren Vorstandsmitglieder Max Clerc, Samuel Karlen und Andreas Freiburghaus für weitere drei Jahre zur Verfügung. Neue Kassiererin ist Sonja Bapst-Aeby aus Plasselb. Sie tritt an die Stelle von Gabriela Mauron, welche aus beruflichen Gründen demissionierte.

Intensive Zusammenarbeit

Ein grosses Lob für die Arbeit der Feuerwehren gab es von Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Er erwähnte, dass sich im Bezirk nach der Feuerwehr Sense Süd eine weitere intensive Zusammenarbeit abzeichne: die zwischen den Feuerwehren von Giffers, Tentlingen, St. Silvester, Rechthalten und St. Ursen.

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