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Kantonsspital prüft die Vorwürfe

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Kantonsspital prüft die Vorwürfe

Spitalleitung behält sich rechtliche Schritte gegen den «Beobachter» weiterhin vor

Der Verwaltungsrat des Spitalnetzes zeigt sich schockiert über die anonymen Aussagen in den Artikeln des «Beobachters» und wird die Angelegenheit zuerst intern untersuchen. Er behält sich rechtliche Schritte gegen das Magazin vor.

Autor: Von JEAN-LUC BRÜLHART

Waren die Gesundheit und das Leben von Patienten gefährdet? Gab es Konflikte zwischen der Ärzteschaft und der Direktion? Wurde das Spital schlecht geführt und herrscht in der Spitalapotheke Personalmangel? Einen Monat nach dem ersten Artikel und zwei Wochen nach dem zweiten Artikel im «Beobachter» trifft der Verwaltungsrat des Spitalnetzes Massnahmen, um den oben genannten Vorwürfen auf den Grund zu gehen.Im Mittelpunkt der internen Untersuchung stehen die Abteilungen, in denen der «Beobachter» grosse Mängel ausgemacht hat: die Chirurgie, die Operationssäle und die Spitalapotheke. In einem ersten Schritt wird der Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Marius Zosso (siehe Kasten) nur Personen anhören, die noch im Spital tätig sind. Erst in einem zweiten Schritt entscheidet der Verwaltungsrat darüber, ob ein externes Audit in Auftrag gegeben wird.Die Verantwortlichen sehen es als nicht angebracht, den ehemaligen Chef-Chirurgen Lukas Krähenbühl (er hat das Spital im Dezember 2006 verlassen) und die ehemalige Chef-Apothekerin (sie wurde im November 2006 fristlos entlassen) zu den Vorwürfen zu befragen. Sie hätten ihre Meinung im «Beobachter» dargelegt, so Zosso. Die Ärzteschaft und der ehemalige Spitaldirektor gehen allgemein davon aus, dass die Artikel im Magazin eine Abrechnung Krähenbühls sind.Die Vorwürfe gegen das Spital wurden bisher auf der ganzen Linie dementiert. Dies, obwohl konkrete Fälle bekannt sind, in denen die Gesundheit der Patienten gefährdet war. Weil die Artikel im «Beobachter» rufschädigend sind, wird der Verwaltungsrat des Spitalnetzes vielleicht rechtlich gegen das Magazin vorgehen.Die «Beobachter»-Vorwürfe fielen mit der Einführung des Freiburger Spitalnetzes am 1. Januar 2007 zusammen. Marius Zosso wurde als Verwaltungsratspräsident eingesetzt und der ehemalige Kantonsspital-Direktor Hubert Schaller als neuer Generaldirektor ernannt. Gleichzeitig trat Anne-Claude Demierre ihr Amt als Gesundheitsdirektorin an.Die angeblichen Missstände im Kantonsspital Freiburg haben einige Grossräte zu Vorstössen bewegt.

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