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Kantonssteuererträge steigen weiter an

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Autor: walter buchs

Laut der kürzlich von der kantonalen Finanzdirektion veröffentlichten Steuerstatistik 2008 hat der Kantonssteuerertrag bei der Einkommenssteuer der natürlichen Personen im Vergleich zum Vorjahr um 28,8 Millionen Franken oder um 4,8 Prozent zugenommen. Bei den Vermögenssteuern wurde hingegen ein Rückgang von 3,8 Millionen Franken oder 5,4 Prozent festgestellt. Hier sind bereits die Auswirkungen der im Jahr 2008 ausgelösten weltweiten Finanzkrise spürbar.

Kontinuierlicher Anstieg

Im gleichen Zeitraum hat der Kantonsertrag der Gewinnsteuer um 2,8 Millionen oder drei Prozent zugenommen. Angestiegen ist ebenfalls die Kapitalsteuer, nämlich um eine Millionen Franken oder 4,7 Prozent. Pro Einwohner hat der Kanton im Berichtsjahr Steuern von 3055 Franken (natürliche und juristische Personen) einkassiert. Das entspricht gegenüber 2007 einer Zunahme um 1,6 Prozent. Berücksichtigt man lediglich den Kantonssteuerertrag der natürlichen Personen, so betrug der Kantonssteuerertrag pro Einwohner 2624 Franken (+1,8 Prozent).

Die Spannweite zwischen den Bezirken ist allerdings recht beträchtlich. Mit einem Pro-Kopf-Ertrag der Kantonssteuer von 2868 Franken (natürliche Personen) bleibt der Seebezirk seit 2005 weiterhin an der Spitze. Am Ende der Bezirksliste figuriert weiterhin der Broyebezirk mit einem Kantonssteuerertrag pro Einwohner von 2325 Franken. Allerdings weist der Broyebezirk innert Jahresfrist nach der Stadt Freiburg (+2,5 Prozent) die grösste Zunahme auf, nämlich um 2,2 Prozent, gefolgt von den Bezirken Sense und Greyerz mit einem Anstieg von 2,1 Prozent.

Grosse Spannweite unter den Gemeinden

Mit einem Kantonssteuerertrag von 12 457 Franken (natürliche Personen) nimmt Ferpicloz (Saane-Land) wieder den Spitzenplatz unter den Freiburger Gemeinden ein. Greng (Seebezirk) folgt mit 11 264 Franken auf Rang 2. Obwohl in diesen beiden Gemeinden der Kantonssteuerertrag pro Einwohner markant zurückgegangen ist, bleiben sie weiterhin klar an der Spitze. Auf dem 3. Rang folgt nämlich Siviriez (Glane) mit einem Steuerertrag von 6790 Franken. In den zehn Spitzenrängen befinden sich fünf Gemeinden aus dem Seebezirk und vier aus Saane-Land.

Den tiefsten Kantonssteuerertrag pro Einwohner weist Zumholz auf, nämlich 1524 Franken; also acht Mal weniger als Ferpicloz. Die Sensler Gemeinde hat somit die rote Laterne von Jaun übernommen. Die Greyerzer Gemeinde kommt auf einen Kantonssteuerertrag pro Einwohner von 1531 Franken (+4,6 Prozent gegenüber 2007). Auf den elf letzten Rängen befinden sich je drei Gemeinden aus dem Greyerz- und Sensebezirk, je zwei aus dem Glane- und Vivisbachbezirk sowie eine aus dem Broyebezirk.

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