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Kapelle Selgiswil strahlt in neuem Glanz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Das Dach der Kapelle ist bereits vor drei Jahren neu gemacht worden. «Das war dringend nötig, denn es hat reingeregnet», erklärt Regula Jungo, Pfarreirätin von Heitenried. Es sei nicht mehr möglich gewesen, die alten Ziegel zu ersetzen, und auch das Unterdach musste komplett neu gemacht werden, während der Dachstuhl teilweise noch in Ordnung war.

Viele Wasserschäden

Die Nässe hat nicht nur dem Dach geschadet, sondern auch den Wänden im Innern der Kapelle. «Die Mauern sind mürbe und faul geworden, sie waren aufgeweicht und sahen einfach nur hässlich aus», beschreibt die Pfarreirätin den früheren Zustand. So wurde als Erstes eine Sickerleitung gebaut, damit das Wasser inskünftig abfliessen kann.

Auch die von Wind und Wetter arg mitgenommene Westwand aussen wurde aufgefrischt, und die Sandsteinfugen, die kaum mehr erkennbar waren, wurden gereinigt.

Ocker statt Weiss

Beim Renovieren der Innenwände gab es eine Überraschung: Unter dem jetzigen Anstrich brachte Restaurator Christoph Fasel die Originalfarben der Wände zum Vorschein. Statt weiss waren die Wände einst ockerfarben. Diese Farbe, die mit dem Mosaikboden zusammenpasst, wurde nun wieder übernommen.

Die alten Holzbänke, die etwa 40 Besucher aufnehmen können, waren noch in recht gutem Zustand. Deshalb wurden sie nicht ersetzt, jedoch die Sitzfläche verbreitert. «Es war ziemlich unbequem, längere Zeit darauf zu sitzen», erklärt Regula Jungo. Sie ist froh, dass man in Diskussion mit dem Kulturgüterdienst diese Lösung finden konnte.

Noch muss in diesen Tagen einiges gemacht werden, vor allem am Altar ist der Restaurator noch mit Auffrischungsarbeiten beschäftigt. Doch bis zum Sonntag, 30. Mai, soll alles bereit sein. Dann wird Anita Fasel, die sich seit 35 Jahren als Sakristanin um die Kapelle kümmert, um 9 Uhr die kleine Glocke zum Dankesgottesdienst läuten.

«Die Kosten für die Renovation hätten die Möglichkeiten unserer Pfarrei überstiegen», erklärt Regula Jungo. Dies vor allem auch deshalb, weil die Pfarrei drei weitere Kapellen unterhalten muss: Wiler vor Holz, Schönfels und die Waldkapelle.

Erfolgreiches Chäppelifest

Um die Arbeiten in Selgiswil zu finanzieren, fand deshalb am 1. Juni 2008 ein Chäppelifest statt. Dieses wurde auf Initiative der Anwohnerfamilien organisiert und war ein Grosserfolg, kamen doch hunderte von Besuchern. Der Reinerlös von 25 000 Franken war ein guter Grundstock für die Arbeiten. «Es wurden auch sonst immer wieder grosszügige Spenden getätigt», hält Regula Jungo fest.

So habe zum Beispiel jemand das Holz für die neuen Bänke zur Verfügung gestellt, ein anderer habe die Kosten für die Sickerleitung übernommen. Insgesamt sind nun 125 000 Franken investiert worden. «So viel Geld hätte die Pfarrei niemals allein aufbringen können.»

Dankesgottesdienst am So., 30. Mai, 9 Uhr, Kapelle Selgiswil, Heitenried.

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