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+ Karl Gauch, Alterswil

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Mit Karl Gauch ist ein äusserst fleissiger, arbeitsamer Mann, der unermüdlich tätig war, gestorben. Am 14. November 1929 erblickte er auf der Hofmatt das Licht der Welt. Auf einem grossen Bauernhof durfte er mit seinen fünf Geschwistern eine frohe Jugend verbringen. Zwar hiess es schon früh zugreifen, aber Karl tat es gerne, denn die Landwirtschaft lag ihm sehr am Herzen. Einmal der Schule entlassen, blieb er daheim bei seinen Eltern Niklaus und Marie geb. Piller. Schwere Zeiten folgten durch den 2. Weltkrieg. Die Männer und Pferde wurden eingezogen; daheim musste es weitergehen. Die Rekrutenschule verbrachte Karl im Tessin als Kanonier bei der Artillerie.

Am 20. Mai 1957 trat er mit Elisabeth Sturny von Galteren in Alterswil an den Traualtar. Mit drei Buben und einem Mädchen wurde die glückliche Ehe gesegnet. Es folgten viele schöne Jahre, frohe Zeiten auf dem weiten Bauernhof. Zwar fehlte es nicht an Arbeit, aber man freute sich am Segen in Feld und Stall.

Viele Jahre war Karl Präsident der Käsereigenossenschaft Wengliswil, dazu nahm er Einsitz im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank. Grosse Liebe hatte Karl zu den Bergen, besass er doch selber eine Hirtschaft auf dem «Stuckisschwand». Dort verbrachte er Tage und Wochen, um die vielen Arbeiten auf dem Feld, im Stall und im Wald zu verrichten. In den wenigen freien Stunden reichte es bisweilen zum Sammeln von Pilzen und Heidelbeeren.

Nur einmal in seinem Leben machte er mit Freunden eine «Weltreise» nach Kanada zu Bekannten und Verwandten. Das endlose Land wurde von Westen nach Osten durchquert. Ein unvergessliches Erlebnis, von dem Karl gerne erzählte. Mit 50 Jahren machte er mit seiner Gattin die Wallfahrt nach Lourdes, denn Karl war ein gläubiger Mann, ein regelmässiger Kirchgänger. Mehrmals wurden Kriegskinder oder geschwächte Kinder aus dem Ausland zur Erholung auf den Hof genommen.

Viel Freude erlebte er mit seinen Grosskindern. Ein tiefer Schmerz war der Tod seiner Tochter Dorothea 2001. Durch all die Jahre hatte Karl eine starke Gesundheit, nie musste er ins Spital, aber dann die traurige Überraschung. Am 1. Mai sass er noch mit Sängern in der Stube. Am folgenden Tag spürte er ein Unwohlsein, dennoch schaffte er noch ums Haus und im Garten. Eine schwere Herzkrise löschte sein Leben aus. Möge der Verstorbene vom Himmel her den Seinen nahe bleiben. Eing.

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