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Karl Jungo, Bösingen

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Karl Jungo wurde am 5. November 1942 mit seinem Zwillingsbruder Peter den Eltern Josef und Josefine Jungo-Pauchard in Richterwil geboren. Mit den sechs Geschwistern erlebte er auf dem elterlichen Bauernhof eine glückliche, aber auch von Arbeit geprägte Kindheit. Nach der obligatorischen Schulzeit besuchte er die Landwirtschaftliche Schule in Grangeneuve. Die Ausbildung krönte er mit der Meisterprüfung.

1969 heiratete er Martha Schmutz aus Noflen. Das junge Paar arbeitete auf dem elterlichen Bauernhof weiter. Bald wurden ihnen die Kinder Damian, Gerold und Andrea geboren. Als Karl 1975 von seinem Vater die Pacht übernehmen konnte, zog die junge Familie ins Bauernhaus. Die gründliche Ausbildung von Karl und Martha erlaubte es ihnen, 20 Lehrlinge und 20 Lehrtöchter nicht nur das bäuerliche Handwerk beizubringen, sondern auch den respektvollen Umgang mit der Natur.

Karl schenkte auch wild lebenden Tieren und Pflanzen grosse Aufmerksamkeit. Seine Lieblinge waren die Schleiereulen. Mit grosser Sorgfalt pflegte er die Artenvielfalt, und es war ihm ein Anliegen, dass das Vernetzungsprojekt «Landwirtschaft und Landschaft» in Bösingen zum Erfolg wurde. Auch das kulturelle Erbe, das ihm mit dem denkmalgeschützten Weiler Richterwil anvertraut wurde, schätzte und pflegte er. Nicht umsonst wurde die Besitzerfamilie Schnyder von Wartensee zusammen mit der Pächterfamilie Jungo-Schmutz 2006 mit dem Deutschfreiburger Landschaftspreis des Heimatkundevereins ausgezeichnet.

Viel freie Zeit blieb ihm nicht. Jedoch war ihm der wöchentliche Abend im Turnverein mit anschliessendem Jass mit Kollegen heilig. Während zehn Jahren war er Präsident dieses Vereins und wurde zum Ehrenmitglied erkoren. Karl war im Gemeinderat, im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank und im Vorstand von landwirtschaftlichen Organisationen.

2002 übergab Karl die Pacht an Sohn Damian und dessen Frau Rita. Karl und Martha arbeiteten auf dem Bauernbetrieb weiter und durften miterleben, wie ihre Arbeit Früchte trägt. Besonders freute es ihn, wenn die sechs Grosskinder zu Besuch weilten. Auch für seine Geschwister blieb die Türe zum Elternhaus stets weit offen.

Vor rund eineinhalb Jahren wurde bei ihm eine unheilbare Krankheit diagnostiziert, die am Ostermontag, 17. April 2017, zum Tod führte. Lange hat er mit Zuversicht gekämpft und bei der Arbeit ein wenig Ablenkung gefunden. Doch die Krankheit war stärker. Die liebevolle Sorge und Pflege seiner Gattin und seiner Kinder haben es ihm ermöglicht, auch die letzten Tag im geliebten Zuhause zu verbringen.

Eing.

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