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Kartenflut und geteilte Punkte

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Der FC Murten im Erli zu Gast: Diese Affiche verspreche einmal mehr Unterhaltung, Spannung und viele Torszenen, war dem Matchprogramm des FC Kerzers zu entnehmen. Eine Stunde lang hielten sich die beiden Mannschaften an diese Vorgabe. Es waren aber die Gäste, welche die erste halbe Stunde mehrheitlich zu dominieren vermochten.

Kerzers, dank einer Serie von vier Siegen mit breiter Brust angetreten, wirkte in der Anfangsphase irgendwie gehemmt, nervös und kam meist den berühmten Schritt zu spät. Ganz anders die Gäste, welche sehr selbstsicher auftraten. Vorerst ging ein Lobball von Julien Chammartin nach einem missratenen Abschlag von Torhüter Michel Siffert knapp über das Tor. Nach einer Viertelstunde brachte Chammartin nach Zuspiel von Tiago Marolho aber Murten verdient in Führung. Marc Kaltenrieder rettete kurz darauf für den geschlagenen Torhüter Michel Siffert auf der Linie. Allmählich legten die Einheimischen nun die anfängliche Nervosität ab und kamen ihrerseits zu guten Spielzügen. Einen solchen schloss Fabian Stulz erfolgreich ab (36.). Stefan Tanner und Marc Rotzetter kamen bis zur Halbzeit noch zu zwei sehr guten Chancen, scheiterten aber am ausgezeichnet reagierenden Gästehüter.

Später Ausgleich

Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, ging Murten erneut in Führung. Ein Freistoss von Erwin Kaslevic wurde von einem Verteidiger mit der Hand abgewehrt, was einen Strafstoss zur Folge hatte, den Chammartin sicher verwandelte. Das Spiel erreichte danach ein ausgezeichnetes Niveau. Schade, dass die Schiedsrichter diesem nicht folgen konnten und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt einige grobe Aussetzer zu verzeichnen hatten. Da wurde vorerst ein hartes Einsteigen am einschussbereiten Rotzetter als Schwalbe beurteilt und auf Freistoss gegen Kerzers entschieden. Als dann vier Minuten später Rotzetter der vermeintliche Ausgleich doch gelang, wurde der Treffer auf Intervention des Linienrichters doch nicht gegeben. Ein Abseits, das aber keines war, soll der Grund hiefür gewesen sein. Dabei waren Spieler beider Lager bereits auf dem Weg zum Mittelkreis, um den Anstoss vorzunehmen. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Chammartin und Gzim Zahiri wegen eines kleinen Handgemenges um einen Seiteneinwurf vom Platz gestellt. Gut, dass der ehemalige Fifa-Schiedsrichter und heutige Kerzers-Sportchef Guido Wildhaber die Ruhe behielt und die erhitzten Gemüter zu beruhigen vermochte.

In den letzten zehn Minuten wurde aber auch noch Fussball gespielt, wobei der verdiente Ausgleich für Kerzers doch noch zustande kam. Vorerst vereitelte dies zwar Torhüter Umberto Paparcone mit ausgezeichneten Paraden, aber gegen den Weitschuss von Yves Schlapbach war er machtlos. Dennoch fühlte sich Kerzers-Trainer Bruno Stulz vom Schiedsrichtertrio betrogen: «Wir wurden heute von ihnen ungerecht behandelt.» Murtens Trainer Gilbert Mollard analysierte: «Es war ein richtiges Derby von sehr guter Qualität. Ein hartes, aber stets korrektes Spiel mit beidseits vielen guten Torchancen. Schade war einzig die unnötige Flut von Karten.»

Telegramm

Kerzers – Murten 2:2 (1:1)

Erli. 185 Zuschauer. SR: Adelino.Tore:15. Chammartin 0:1. 36. Stulz 1:1. 47. Chammartin 1:2 (Handspenalty). 87. Schlapbach 2:2.

FC Kerzers:Siffert; Kaltenrieder, Stoll, Spycher, Moser (65. Zahiri); Pfister, Forster (65. Schlapbach); Stulz, Morina; Tanner, Rotzetter.

FC Murten:Paparcone; Moser, Kaslevic, Raemy, Widmer; Marolho (65. Santos Fonseca), Sulkoski (62. Ciarmoli); Costa; Cartoni (88. Fuhrer); Quagliariello, Chammartin.

Bemerkungen:Rote Karten für Zahiri, Chammartin und Trainer Stulz.

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