Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Käse mit Handschrift und Charakter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Käse mit Handschrift und Charakter

Ein Kerzerser Käser lanciert die Marke «3 Lacs»

Unter dem Namen «3 Lacs» hat der Kerzerser Käser Adolf Rüfenacht an der Gewerbeausstellung Gewak letzthin einen Halbhartkäse mit einem eigenen Charakter und persönlicher «Handschrift» lanciert. Der Verkauf im eigenen Käsereiladen übertrifft seither alle Erwartungen.

Von UELI GUTKNECHT

Mit dem Namen «3 Lacs» will der innovative Kerzerser Käser den engen Bezug zur Region, zwischen den Milchproduzenten, dem Käser und der Kundschaft dokumentieren.

Die rund 1,2 kg schweren Halbhartlaibe fügen sich nahtlos in seine Spezialitätenproduktion mit Joghurt, Schafsmilchjoghurt, Pastmilch und Quark ein. «Mit 3 Lacs» will ich nicht die Märkte erobern. Ich halte die Mengen klein und will ihn selber vermarkten. Natürlich werde ich auch meine bisherigen Abnehmer – Berufskollegen und Fachgeschäfte in der Region – damit beliefern», erklärt Adolf Rüfenacht.

Aus und für die Region

Die Geburtsstunde für «3 Lacs» schlug an der Expo.02. Damals war viel von der Expo-Region, vom Expo-Schwung und von Nachhaltigkeit die Rede. Der seit 1981 amtierende Kerzerser Käser beschloss, einen Käse mit eigenem unverwechselbarem Bouquet und einer ganz persönlichen «Handschrift» zu kreieren und zu produzieren.

Doch der Weg bis dahin war lang und teils beschwerlich. Es galt, die Machbarkeit zu prüfen. Markenrechte mussten diskutiert werden. Soll Rohmilch, pasteurisierte oder thermisierte Milch verwendet werden? Welche Bakterienkulturen sollen eingesetzt werden? Ein wichtiger Punkt waren ausserdem die notwendigen Investitionen.

Nach und nach nahm die Idee Gestalt an. Familienangehörige, Mitarbeiter und Kunden degustierten und beurteilten den Käse. Adolf Rüfenacht änderte behutsam und schrittweise die (geheim gehaltene) Rezeptur, bis endlich nichts mehr zu bemängeln war und die Premiere an der
regionalen Gewerbeausstellung statt-
finden konnte.

Käse mit Vanillegeschmack?

Halbhartkäse schmecken in der kalten und warmen Küche von der Zwischenverpflegung über den Apéro bis zum Dessert.

Adolf Rüfenacht ist bekannt für seinen Ideenreichtum und auch dafür, dass er mit dem Erreichten kaum zufrieden ist. Bereits sind erste Laibe «3 Lacs halbfett» im Sortiment. Geplant sind Sorten mit Paprika und Pfeffer. «Und warum nicht einmal Käse mit Vanillegeschmack?», fragt der Käser den überraschten Berichterstatter. Ja, warum eigentlich nicht? Schliesslich gibts ja seit neuestem auch Coca-Cola mit Vanillegeschmack.

Ein «Nischenplayer»

Wegen der Silofütterung ist die Käserei Kerzers eine Halbjahreskäserei mit einer Gesamtmilchmenge von 1,5 Millionen Kilogramm im Jahr. Die Überschussmilch geht als Frischmilch an die «Elsa» in Estavayer. Aufgrund der prekären Markt- und Ertragslage hat Adolf Rüfenacht die Mitglieder der Käsereigenossenschaft überzeugt, die Emmentaler-Produktion aufzugeben. Seit viereinhalb Jahren setzt er auf unverwechselbare Spezialitäten mit persönlicher Handschrift. Der Erfolg gibt ihm recht. Adolf Rüfenacht ist im neudeutschen Marketingjargon ausgedrückt ein erfolgreicher «Nischenplayer».

Seit 12 Jahren ist er Milchkäufer. Vor sechs Jahren wurde der Betrieb in eine Familienaktiengesellschaft umgewandelt. Und vor drei Jahren erwarb er die Liegenschaft von der seither aufgelösten Käsereigenossenschaft.

Meistgelesen

Mehr zum Thema